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Ein Hoch auf offene Bildung: twillo feiert sechsten Geburtstag!

twillo - mit Unterstützung von KI erstellt.

Start

Im Früh­jahr 2020 ging twillo offi­zi­ell online. Heute – sechs Jahre spä­ter – stellt das Por­tal mit mehr als 5.600 offen lizen­zier­ten Lehr‑/Lernmaterialien, über 2.200 ange­mel­de­ten Nutzer*innen und über 155 ange­schlos­se­nen Insti­tu­tio­nen einen zen­tra­len Akteur für offene Hoch­schul­bil­dung in Nie­der­sach­sen und dar­über hin­aus dar. Als Kom­pe­tenz­zen­trum erreicht twillo mit sei­nen Bil­dungs- und Bera­tungs­an­ge­bo­ten jähr­lich weit über 1.000 Per­so­nen aus For­schung und Lehre. Las­sen Sie uns sechs Jahre offene Bil­dung mit einem gemein­sa­men Blick in die Ver­gan­gen­heit und Gegen­wart fei­ern.

Wie alles begann: Die Entstehungsgeschichte 

Die twillo Initia­tive star­tete 2019 im Rah­men eines vom Nds. Minis­te­rium für Wis­sen­schaft und Kul­tur (MWK) geför­der­ten Ver­bund­pro­jekts des Leib­niz-Infor­ma­ti­ons­zen­trum Tech­nik und Natur­wis­sen­schaf­ten (TIB), dem E‑Learning Aca­de­mic Net­work Nie­der­sach­sen (elan e.V.), dem HIS‑Institut für Hoch­schul­ent­wick­lung (HIS-HE), der Hoch­schule Emden/Leer, der Uni­ver­si­tät Osna­brück (UOS) und dem Ver­ein Stud.IP. 
Im Rah­men der ers­ten För­der­phase (2019–2023) stand ins­be­son­dere die Ent­wick­lung einer ver­läss­li­chen tech­ni­schen Infra­struk­tur für das Mate­rial Hos­ting sowie der Auf­bau einer akti­ven Nutzer*innenschaft und deren Beglei­tung bei allen recht­li­chen, tech­ni­schen und didak­ti­schen Anlie­gen im Umgang mit OER im Zen­trum der Akti­vi­tä­ten. 
Inner­halb der aktu­el­len zwei­ten För­der­phase (2023–2027) wird die Infra­struk­tur selbst sowie das Bera­tungs- und Bil­dungs­an­ge­bot des Por­tal von vier Ver­bund­part­nern (TIB, elan e.V., HIS-HE und UOS) umfas­send wei­ter­ent­wi­ckelt und aus­ge­baut. Dar­über hin­aus kommt dem Auf­bau län­der­über­grei­fen­der Netz­werke ein beson­de­res Augen­merk zu.

Worauf es ankommt: Werte und Schwerpunkte

Das twillo-Team unter­stützt die Gestal­tung einer offe­nen Bil­dungs­welt aktiv auf unter­schied­li­chen Ebe­nen. Über­ge­ord­ne­tes Ziel ist es, einen Bei­trag zu einem freien und inklu­si­ven Zugang zu Bil­dung, Infor­ma­tion und Wis­sen zu leis­ten. twillo ist sowohl eine Platt­form für die Ver­öf­fent­li­chung von OER für die Hoch­schul­lehre, als auch ein Kom­pe­tenz­zen­trum, in dem Leh­rende und Ler­nende Unter­stüt­zung, Bera­tung und Beglei­tung bei allen Fra­gen rund um Open Sci­ence erhal­ten. Der Grund­satz der Offen­heit gilt auch für twillo selbst: Das Por­tal wird als Open Source Pro­jekt ent­wi­ckelt und sämt­li­che Pro­jekt­ma­te­ria­lien unter einer offe­nen Lizenz bereit­ge­stellt.
Inhalt­lich bedient twillo sowohl recht­li­che und didak­ti­sche, als auch tech­ni­sche The­men der offe­nen Lehr­ge­stal­tung. 
Offene Bil­dung ent­wi­ckelt sich nicht los­ge­löst von aktu­el­len tech­no­lo­gi­schen und gesell­schaft­li­chen Dis­kur­sen. Im Gegen­teil: Sie geht dyna­misch und fle­xi­bel mit aktu­el­len Ent­wick­lun­gen mit. twillo greift prak­ti­sche Anfor­de­run­gen der Hoch­schul­lehre gezielt auf. Wäh­rend in den ver­gan­ge­nen Jah­ren – neben Grund­la­gen des Umgangs mit OER – die Ent­wick­lung insti­tu­tio­nel­ler Rah­men­be­din­gun­gen und deren Imple­men­tie­rung inner­halb von OER-Poli­cies an Hoch­schu­len eine beson­dere Rele­vanz zukam, liegt 2026 ein beson­de­rer Fokus des Pro­jekts auf aktu­el­len Fra­gen der rechts­kon­for­men und reflek­tier­ten Nut­zung gene­ra­ti­ver KI bei der Erstel­lung von OER. Dar­über hin­aus rückt das Thema digi­tale Sou­ve­rä­ni­tät stär­ker in den Fokus: also die Frage, wie offene, trans­pa­rente und nach­hal­tige Infra­struk­tu­ren, Tools und Arbeits­wei­sen Hoch­schu­len unab­hän­gi­ger und hand­lungs­fä­hi­ger machen kön­nen. Auch im Bereich der Future Skills setzt twillo Impulse, indem Leh­rende dabei unter­stützt wer­den, Offen­heit, Kol­la­bo­ra­tion, recht­li­che Urteils­kom­pe­tenz und einen kri­ti­schen Umgang mit digi­ta­len Tech­no­lo­gien in ihre Lehre zu inte­grie­ren.

Die technische Seite: Homepage, OERSI und edu-sharing

Das twillo Por­tal besteht aus drei mit­ein­an­der ver­bun­de­nen Kom­po­nen­ten. Auf der twillo Home­page fin­den OER-Inter­es­sierte sämt­li­che Grund­la­gen, die sie zum Ein­stieg in den Umgang mit OER benö­ti­gen. Dazu gehö­ren sowohl Infor­ma­tio­nen zur rechts­kon­for­men und/oder tech­ni­schen Auf­be­rei­tung von Mate­ria­lien als OER, als auch Anlei­tun­gen zur Mate­ri­al­ver­öf­fent­li­chung auf twillo. In über 60 (Blog-)Beiträgen wer­den aktu­elle Dis­kurse der Hoch­schul­bil­dung the­ma­ti­siert. Unter ande­rem geht es um die Imple­men­tie­rung insti­tu­tio­nel­ler Rah­men­be­din­gun­gen für die Ent­wick­lung von OER (OER-Policy), Qua­li­täts­kri­te­rien, die sich für eine Eva­lua­tion oder Beur­tei­lung offe­ner Bil­dungs­ma­te­ria­lien eig­nen und den rechts­kon­for­men und didak­ti­schen Ein­satz gene­ra­ti­ver KI bei der Ent­wick­lung von OER. Kon­krete Unter­stüt­zung erhal­ten Leh­rende und Ler­nende durch eine Viel­zahl prak­ti­scher FAQ, kurze Erklär­vi­deos, sowie Vor­la­gen und Leit­fä­den (z.B. zur Über­tra­gung von Nut­zungs­rech­ten oder der Ein­wil­li­gung bei Foto-/Vi­deo­auf­nah­men). 

Die Mate­ri­al­su­che des Por­tals inte­griert den Open Edu­ca­tio­nal Resour­ces Search Index (OERSI) – eine zen­tra­len Such­ma­schine für offene Bil­dungs­ma­te­ria­lien in der Hoch­schul­bil­dung, die seit 2020 gemein­sam vom Hoch­schul­bi­blio­theks­zen­trum des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len (hbz) und der TIB ange­bo­ten wird. Um umfas­sende Such­ergeb­nisse zu erzie­len, durch­sucht der OERSI – neben twillo – eine Viel­zahl ver­teil­ter, natio­na­ler und inter­na­tio­na­ler Quel­len und bie­tet somit Zugriff auf rund 100.000 OER. Die gesamte Pla­nung und Ent­wick­lung wird auf der Platt­form Git­Lab offen doku­men­tiert.  Feed­back und aktive Betei­li­gung bei der Wei­ter­ent­wick­lung des Diens­tes ist gern gese­hen.

Sowohl die Home­page, als auch die OERSI-Suche sind ohne Login für alle Inter­es­sier­ten zugäng­lich. Erst, wenn Leh­rende selbst Mate­ria­lien bereit­stel­len möch­ten, ist ein Login in das Por­tal – die Soft­ware edu-sha­ring – not­wen­dig. Für Mit­ar­bei­tende vie­ler nie­der­säch­si­scher und nord­rhein-west­fä­li­scher Hoch­schu­len steht ein Zugang via Sin­gle Sign-on mit der Hoch­schul­ken­nung zur Ver­fü­gung; andere Per­so­nen erhal­ten ihren Zugang auf Anfrage an das Sup­port-Team.

Nach ihrer ers­ten Anmel­dung, gelan­gen Nut­zende in ihren per­sön­li­chen Workspace. Hier kön­nen Mate­ria­lien wahl­weise hoch­ge­la­den oder – sofern diese schon an ande­rer Stelle online sind – ver­linkt wer­den. Zudem bie­tet twillo die Mög­lich­keit, inter­ak­tive H5P-Ele­mente direkt im Por­tal zu gestal­ten. Nach der Mate­ri­al­ab­lage wer­den Nut­zende mit­hilfe einer Ein­ga­be­maske bei der Angabe von Meta­da­ten, sowie der Wahl einer pas­sen­den Lizenz (z. B. Crea­tive Com­mons, MIT oder Apa­che) für ihre Inhalte unter­stützt. Mit­ein­an­der zusam­men­hän­gende Mate­ria­lien kön­nen in Serien geclus­tert oder in Samm­lun­gen zusam­men­ge­stellt wer­den. Den Zeit­punkt der Ver­öf­fent­li­chung ihrer Mate­ria­lien haben die Nut­zen­den selbst in der Hand. Ein Digi­tal Object Iden­ti­fier (DOI), also ein dau­er­haf­ter Iden­ti­fi­ka­tor für Lehr-Lern­ma­te­ria­lien, kann bei Bedarf nach der Ver­öf­fent­li­chung auf twillo bean­tragt wer­den.

Grafische Darstellung eines fünfstufigen Workflows zur Veröffentlichung von Materialien auf twillo: Zunächst wird neues Material angelegt. Anschließend kann entweder eine Datei hochgeladen oder eine URL verlinkt werden. Danach wird das Material beschrieben und veröffentlicht. Optional kann im letzten Schritt ein DOI beantragt werden.

Die inhaltliche Seite: Das Bildungs- und Beratungsangebot

twillo bie­tet eine Viel­zahl kos­ten­lo­ser Bil­dungs- und Bera­tungs­an­ge­bote an, um Leh­rende und Ler­nende in allen Berei­chen offe­ner Bil­dung zu unter­stüt­zen. Das Ange­bot umfasst u.a. Grund­la­gen­ver­an­stal­tun­gen für den Ein­stieg in die OER-Erstel­lung, Ses­si­ons zu spe­zi­fi­schen Fra­gen des Urhe­ber- oder Lizenz­rechts und unter­schied­li­che „Tool­ti­mes“, in denen kos­ten­lose Soft­ware, Werk­zeuge und Dienste für offene Medi­en­pro­duk­tion vor­ge­stellt und gemein­sam erprobt wer­den. Da die Mate­ri­al­er­stel­lung durch den Ein­satz von Künst­li­cher Intel­li­genz u.U. ver­ein­facht wer­den kann, bedient twillo die­ses Thema sehr inten­siv mit Work­shops und Aus­tausch­for­ma­ten.
Bei indi­vi­du­el­len Fra­gen steht das twillo Team in der wöchent­li­chen Online-Sprech­stunde „twillo Thurs­day„ohne Anmel­dung per­sön­lich zur Ver­fü­gung. Altera­tiv kann das Sup­port­team jeder­zeit via E‑Mail an info@twillo.de kon­tak­tiert wer­den.

Neben den selbst orga­ni­sier­ten Ange­bo­ten ist das twillo-Team oft und gern auf exter­nen Ver­an­stal­tun­gen der OER-Com­mu­nity (z. B. OER­campOER im Blick), Fach­kon­fe­ren­zen (z. B. Tag der Medi­en­kom­pe­tenz) und Tagen der Lehre mit Impul­sen, Work­shops und Aus­tausch­for­ma­ten ver­tre­ten. 
Einen beson­de­ren Mei­len­stein stellte 2023 die von twillo selbst orga­ni­sierte Kon­fe­renz Open Up – Stra­te­gien für die Digi­ta­li­sie­rung der Hoch­schul­lehre in Nie­der­sach­sen dar. Ziel der Ver­an­stal­tung  war es, ein Ver­ständ­nis für die Her­aus­for­de­run­gen der Digi­ta­li­sie­rung zu schaf­fen und den Dis­kurs über Rah­men­be­din­gun­gen und Anreize für die Öff­nung digi­ta­ler Lehr­ma­te­ria­lien anzu­re­gen. An zwei Tagen wur­den den rund 100 Teil­nehm­den Gele­gen­hei­ten für Ver­net­zung und Aus­tausch gebo­ten. Die Bei­träge reich­ten von Key­notes, über Podi­ums­dis­kus­sio­nen bis hin zu einem Markt der Mög­lich­kei­ten.

Die Bildungspolitische Ebene: Das twillo Team mischt mit

Mit dem Ziel, die Nut­zung und Erstel­lung von offe­nen Bil­dungs­ma­te­ria­lien in der Hoch­schul­lehre umfas­send zu eta­blie­ren, ist twillo stets im Aus­tausch mit einer Viel­zahl natio­na­ler und inter­na­tio­na­ler OER-Akteur*innen.
Als Mit­glied im Koope­ra­ti­ons­netz­werk OER-för­der­li­che Infra­struk­tu­ren und Dienste (KNOER) setzt sich twillo gemein­sam mit ande­ren man­da­tier­ten OER-Initia­ti­ven aktiv für eine län­der­über­grei­fende Ver­net­zung und Bün­de­lung OER-för­der­li­cher, digi­ta­ler Lehr-/Lern-Infra­struk­tu­ren und ‑Dienste ein. Das Netz­werk ermög­licht nicht nur einen Erfah­rungs­aus­tausch, son­dern auch eine gemein­same Inter­es­sen­ver­tre­tung auf Bun­des­ebene. Somit kön­nen inno­va­tive Lösun­gen rund um OER im Hoch­schul­be­reich gemein­sam ent­wi­ckelt und umge­setzt wer­den.

twillo unter­stützt zudem

  • die Gestal­tung einer offene Bil­dungs­welt als Mit­glied im Bünd­nis Freie Bil­dung,
  • die Erar­bei­tung und Imple­men­tie­rung ein­heit­li­cher Meta­da­ten­stan­dards als Teil der DINI AG KIM
  • die wei­tere Öff­nung der Hoch­schul­bil­dung und die Ent­wick­lung von Stan­dards für tech­ni­sche OER-Infra­struk­tu­ren durch eine Betei­li­gung in der OER-Repo AG, sowie
  • die Schaf­fung von Mög­lich­kei­ten, um die Nut­zung und die Wie­der­ver­wen­dung von OER und OEP für alle zu maxi­mie­ren im Rah­men von ENOEL SPARC

2024 wurde die Pro­jekt­lei­tung Noreen Krause in den OER-Bei­rat des Bun­des­mi­nis­te­rium für Bil­dung, Fami­lie, Senio­ren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) beru­fen. Hier­bei han­delt es sich um ein inter­dis­zi­pli­när zusam­men­ge­setz­tes, fach­kun­di­ges Bera­tungs­gre­mium für die Berei­che OER, Open Edu­ca­tio­nal Prac­ti­ces (OEP) und Künst­li­che Intel­li­genz im Kon­text von Open Edu­ca­tion (OE). Der Bei­rat leis­tet einen wich­ti­gen Bei­trag zur Gestal­tung der ler­nen­den OER-Stra­te­gie des BMBFSFJ: Mit sei­ner brei­ten Exper­tise und unter­schied­li­chen Stake­hol­der-Per­spek­ti­ven hilft er, Her­aus­for­de­run­gen, Chan­cen und Trends in den o. g. The­men­fel­dern zu iden­ti­fi­zie­ren und stra­te­gi­sche Hand­lungs­emp­feh­lun­gen für das Minis­te­rium zu ent­wi­ckeln. 

Bereits seit 2022 ist Noreen Krause zudem im OER-Bei­rat des Ver­eins Forum Neue Medien in der Lehre Aus­tria aktiv. Das inter­na­tio­nale Gre­mium prüft, ob Bil­dungs­an­ge­bote von Hoch­schu­len die Kri­te­rien zur Ver­gabe von OER Zer­ti­fi­ka­ten erfül­len.

Gut vernetzt: Die Kooperationen der twilloHub Initiative

Auf Län­der­ebene wer­den eine Viel­zahl von Por­ta­len und Platt­for­men betrie­ben, die weit­ge­hend unab­hän­gig von­ein­an­der bestehen. Durch die Ein­rich­tung des twil­lo­Hub leis­tet die TIB einen wich­ti­gen Bei­trag zu einer nach­hal­ti­gen tech­ni­schen Ver­net­zung die­ser Infra­struk­tu­ren. Das Dienst­leis­tungs­an­ge­bots ermög­licht es Län­der­initia­ti­ven oder Insti­tu­tio­nen, das twillo Backend sowie das TIB AV-Por­tal – eine spe­zia­li­sierte Platt­form für wis­sen­schaft­li­che Lehr-/Lern­filme – zu nut­zen. Damit bie­tet der twil­lo­Hub für Kooperationspartner*innen den gro­ßen Vor­teil, dass nicht erst per­so­nal- und kos­ten­in­ten­siv eine eigene Infra­struk­tur für die Bereit­stel­lung von OER auf­ge­setzt wer­den muss. 

2024 star­tete die erste offi­zi­elle län­der­über­grei­fende twil­lo­Hub Koope­ra­tion zwi­schen der TIB und dem Open Resour­ces Cam­pus NRW (ORCA.nrw). Sämt­li­che zuvor auf einer ORCA-eige­nen Infra­struk­tur gespei­cher­ten Inhalte wur­den in twillo bzw. das AV-Por­tal migriert. Zudem wur­den rund 40 nord­rhein-west­fä­li­schen Hoch­schu­len an twillo ange­bun­den, sodass Leh­ren­den und Ler­nen­den sich via Sin­gle Sign-on  mit ihrer Hoschul­ken­nung im OER-Por­tal anmel­den kön­nen. Für die best­mög­li­che Betreu­ung der ORCA-Nutzer*innen ste­hen Netz­werk­stel­len und Mitarbeiter*innen von ORCA.nrw in inten­si­vem Aus­tausch mit dem Sup­port der TIB. Die Zusam­men­ar­beit von ORCA.nrw und TIB stellt den ers­ten Schritt für eine ver­netzte Infra­struk­tur für offene hoch­schu­li­sche Bil­dungs­ma­te­ria­lien in Deutsch­land dar, die fle­xi­bel auf die Bedürf­nisse von Leh­ren­den und Ler­nen­den reagie­ren kann. Sie dient als Vor­bild für ange­strebte wei­tere Koope­ra­tio­nen und ebnet den Weg für eine nach­hal­tige und zukunfts­ori­en­tierte offene Bil­dungs­welt.

Ein aktives Miteinander: Die OER-Community

Offene Bil­dung lebt von Men­schen, die Wis­sen tei­len, Erfah­run­gen aus­tau­schen und gemein­sam an guten Lösun­gen arbei­ten. Des­halb setzt twillo gezielt auf Com­mu­nity Buil­ding. Unter­schied­li­che For­mate, The­men und Betei­li­gungs­mög­lich­kei­ten fügen sich dabei wie in einer Waben­struk­tur zusam­men: Jede Wabe trägt ihren eige­nen Teil bei, wird kon­ti­nu­ier­lich gepflegt und durch viele enga­gierte Akteur*innen mit Leben gefüllt. Gerade in die­sem Zusam­men­spiel ent­steht die Dyna­mik, die Sicht­bar­keit schafft, Ver­net­zung för­dert und immer wie­der neue Impulse für die offene Hoch­schul­lehre her­vor­bringt.

Illustration einer Wabenstruktur zur Community- und Kommunikationsarbeit von twillo. In der Mitte steht das twillo-Logo. Darum gruppieren sich mehrere Waben, die zentrale Bereiche des Community Buildings zeigen: Netzwerktreffen, Blog, Workshops, Barcamps, Testimonials beziehungsweise O-Töne, twillo-Thursday, Social Media, Newsletter und OER des Monats. Die Waben sind miteinander verbunden und werden von Bienen sowie Fluglinien umgeben. Die Darstellung verdeutlicht, dass twillo Community-Arbeit als Zusammenspiel verschiedener Formate, Kommunikationskanäle und Austauschgelegenheiten versteht. Die einzelnen Bereiche werden kontinuierlich gepflegt und greifen produktiv ineinander, um die OER-Community sichtbar zu machen, zu vernetzen und weiterzuentwickeln.

Zu guter Letzt

Sechs Jahre twillo zei­gen: Offene Bil­dung ist kein abge­schlos­se­nes Pro­jekt, son­dern ein dyna­mi­sches Feld, das auf Enga­ge­ment, Koope­ra­tion und ver­läss­li­che Unter­stüt­zung ange­wie­sen ist. Mit jeder neuen tech­ni­schen und gesell­schaft­li­chen Ent­wick­lung ent­ste­hen neue Fra­gen, aber auch neue Mög­lich­kei­ten. Zugleich wächst die Com­mu­nity, die OER in der Hoch­schul­lehre sicht­bar macht, wei­ter­denkt und mit Leben füllt. Damit offene Bil­dung ihr Poten­zial ent­fal­ten kann, braucht sie auch künf­tig starke Netz­werke, fach­li­che Ori­en­tie­rung und zen­trale Stel­len, die Hoch­schu­len und Leh­ren­den ver­läss­lich zur Seite ste­hen.

Wer­den auch Sie, Teil der Com­mu­nity! Wir freuen uns auf Ihre Mate­ria­lien!

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