Sie haben Fragen zu twillo?

Fragen Rund um Ihren Account

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Wie melde ich mich auf twillo an?

Auf dem OER-Portal twillo gibt es zwei Möglichkeiten sich anzumelden.

1. Anmeldung über den Hochschulzugang (diese Option können Sie nur nutzen, wenn Ihre Hochschule die DFN-AAI nutzt)
Klicken Sie im Menü oben rechts auf Zum Portal und im Drop-Down Menü auf Einloggen.

Klicken Sie in der Anmeldemaske unten auf Zur Hochschulauswahl und wählen anschließend Ihre Organisation in der Liste aus. Es öffnet sich die Anmelde-Maske Ihrer Organisation, über die Sie sich mit Ihren gewohnten Zugangsdaten anmelden können.

2. Anmeldung über separaten/eigenen twillo Account

Falls Ihre Hochschule kein DFN nutzt oder Sie keine Hochschulkennung besitzen, können Sie sich manuell registrieren lassen.

Zur Einrichtung eines eigenen twillo Accounts schreiben Sie einfach eine Mail an support.twillo@tib.eu mit folgenden Informationen:

  • wer Sie sind

  • an welcher Hochschule Sie arbeiten

Mit Erhalt der Zugangsdaten können Sie sich einloggen und loslegen.

Nur mit einem eigenen Account können Sie eigene Bildungsmaterialien auf dem Portal hochladen, Kommentare verfassen und Bildungsmaterialien in Sammlungen zusammenstellen. Diese Funktionen stehen Ihnen bei der Nutzung des Portals als Gast nicht zur Verfügung.

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Wie kann ich mein Passwort ändern?

Ihr Passwort können Sie in den Benutzereinstellungen ändern. Hierfür melden Sie sich zunächst mit Ihren Zugangsdaten bzw. Hochschulzugang an. Klicken Sie dafür oben rechts auf Ihren Benutzernamen und wählen im Drop-Down-Menü Account verwalten.

Klicken Sie auf die Schaltfläche Passwort ändern und geben hier zum Ändern Ihr altes und in der Zeile darunter Ihr neues Passwort an. Haben Sie Ihr altes Passwort vergessen, dann kontaktieren Sie den Support unter support.twillo@tib.eu.

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Warum wird mein Passwort nicht gespeichert?

Beim Speichern der Zugangsdaten kann es in Firefox zu Problemen kommen. Mit Chrome lassen sich die Zugangsdaten auch im Browser speichern.

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Ich habe mein Passwort vergessen. Was nun?

Wenn Sie sich über Ihren Hochschulzugang (über Ihren DFN-Account) angemeldet haben, müssen Sie bei Ihrer Hochschule ein neues Passwort anfordern.

Falls Sie sich bei twillo manuell registriert haben, erhalten Sie ein neues Passwort, indem Sie eine Mail an support.twillo@tib.eu schreiben.

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Wie ändere oder lösche ich mein Profilbild?

In den Benutzereinstellungen können Sie Ihr Profilbild löschen oder ändern. Klicken Sie dafür oben rechts auf Ihren Benutzernamen und wählen im Drop-Down-Menü Account verwalten.

Klicken Sie hier auf Bearbeiten und anschließend auf ändern, um mithilfe der Upload-Funktion ein neues Bild von Ihrem lokalen Arbeitsplatz einzufügen.

Um das Profilbild zu löschen, klicken Sie auf das Papierkorb-Symbol rechts neben dem Profilbild. Speichern Sie abschließend die Änderungen über den Button Speichern.

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Warum funktioniert die Freigabe für ausgewählte Personen nicht?

Die Freigabe Ihres Bildungsmaterials für ausgewählte Personen erfolgt in Ihrem Workspace unter der Option Freigeben im Fenster Freigaben verwaltenGeben Sie in das Eingabefeld den Namen der Person/en ein, für die Sie Ihr Bildungsmaterial oder Ihren Ordner freigeben möchten. Sind diese Personen im OER-Portal registriert, erscheinen sie als Vorschläge unter dem Suchfeld. Um das Bildungsmaterial für Personen außerhalb Ihrer Hochschule/Einrichtung freizugeben, setzen Sie das Häkchen “auch außerhalb meiner Organisation suchen”, bevor Sie den Namen der gesuchten Person eingeben.

Personen, die sich noch nicht mit ihren DFN Zugangsdaten (Hochschulaccount) angemeldet haben, werden im OER-Portal nicht als registrierte Nutzer*innen erkannt. Hierfür sollten Sie die entsprechende Person zunächst auf das OER-Portal aufmerksam machen!

Weitere FAQs die hilfreich für Sie sein könnten:

Wie lade ich zur Mitarbeit ein?

Wie stelle ich Materialien auf twillo ein?

Fragen zu den Portalfunktionen

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Wie stelle ich Materialien auf twillo ein?

Material hochladen oder verlinken können Sie auf twillo über Ihren Workspace. Um in Ihren Workspace zu gelangen, klicken Sie oben links auf Suchumgebung.

Klicken Sie anschließend auf Workspace

Klicken Sie in Ihrem Workspace auf den Button +NEU und wählen anschließend Neues Material. 

Per Drag and Drop können Sie nun Ihr neues Material in das Ablagefeld ziehen. Klicken Sie alternativ auf Durchsuchen, um das Material aus Ihren lokalen Dateien auszuwählen. Als dritte Option steht Ihnen die Verlinkung des Materials über die URL Eingabe zur Verfügung. Verlinkungen sind nur dann möglich, wenn das Material bereits auf einer anderen Plattform (z.B. YouTube, AV-Portal, SlideWiki, GitHub/GitLab etc.) veröffentlicht ist.

Material anhand von Metadaten beschreiben:

Klicken Sie anschließend auf OK, um Ihr Material anhand der Metadaten zu beschreiben (Dieser Schritt ist nur bei der Verlinkung von Materialien erforderlich; bei der Nutzung der Drag and Drop oder der Durchsuchen Funktion, öffnet sich das Fenster zur Metadaten-Eingabe automatisch).

Füllen Sie nun in der Eingabemaske alle Pflichtfelder aus. Diese sind Dateiname (wird automatisch gesetzt) und Titel. Wir empfehlen Ihnen darüber hinaus mindestens Angaben zu Autor*innen zu machen und eine Lizenz zu vergeben. Zum besseren Finden und Nachnutzen Ihres Materials, gehen Sie den Dialog von oben bis unten durch und machen Sie so viele Angaben wie möglich.

Die Metadaten können Sie jederzeit bearbeiten, in dem Sie in Ihrem Workspace auf die drei Punkte neben dem Material klicken und hier Infos bearbeiten wählen.

Beachten Sie!: Befindet sich das Material in Ihrem Workspace, ist es zunächst nur für Sie sichtbar. Erst mit der aktiven Freigabe veröffentlichen Sie Ihr Material auf twillo. Hierfür gibt es zwei Wege.

Material freigeben:

Im Abschnitt Lizenz des o. g. Eingabedialogs können Sie den Schalter Objekt mit dieser Lizenz veröffentlichen direkt aktivieren. Damit steht Ihr Material öffentlich auf dem Portal zur Verfügung.

Alternativ können Sie in Ihrem Workspace auf die drei Punkte neben dem Material klicken und hier Freigeben wählen.

Veröffentlichen Sie Ihre OER, indem Sie den Schalter Material öffentlich freigeben aktivieren.

Sie haben auch die Möglichkeit, Ihr Material nur mit bestimmten Nutzer*innen des Portals zu teilen. Wählen Sie hierfür mit der Suchfunktion die gewünschten Personen aus und vergeben Sie über das Drop-Down-Menü eine Rolle. Bestätigen Sie Ihre Freigabe anschließend mit dem Button Einladen. Sie können nur Personen, die einen eigenen twillo Account haben auf diese Weise auswählen und benennen.

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Wie veröffentliche ich Videos auf twillo?

Ist Ihr Video bereits auf einer anderen Plattform veröffentlicht, können Sie es auf twillo verlinken. Wählen Sie in Ihrem Workspace die Schaltfläche +NEU aus. Klicken Sie auf Neues Material und tragen Sie die URL zu Ihrem Video ein.

Ist Ihr Video bisher noch nicht veröffentlicht, haben Sie zwei Möglichkeiten: Entweder Sie veröffentlichen Ihr Video im AV-Portal der Technischen Informationsbibliothek Hannover und verlinken es anschließend auf twillo oder Sie laden Ihr Video direkt auf twillo hoch.
  1. Ein Upload im AV-Portal eignet sich besonders dann, wenn es sich um ein wissenschaftliches Video handelt, ein großes Dateiformat vorliegt und/oder Sie einen DOI* für Ihr Video erhalten möchten. Wir empfehlen das AV-Portal für den Upload Ihres Videos, da es durch die TIB betrieben wird und die Nutzungbedingungen transparent sind. Das TIB AV-Portal macht ihre Videos weltweit sichtbar, optimal recherchierbar, sekundengenau zitierbar und nachhaltig nutzbar.Um den Upload in das AV-Portal vorzunehmen, registrieren Sie sich zunächst (zur Registrierung geht es hier). Nutzen Sie anschließend das Uploadformular des AV-Portals  und  geben Sie hier die Metadaten für Ihr Video ein. Bitte kennzeichnen Sie „OER“ im Abstract oder unter Keywords. Danach dauert es in der Regel etwa drei Tage bis Ihr Video im AV-Portal sichtbar ist und Sie es auf twillo verlinken können.
    Sie möchten sich ungern einen Account im AV-Portal anlegen? Kein Problem! Schreiben Sie eine Mail an support.twillo@tib.eu – wir übernehmen den Upload gern für Sie.

Wichtig: Bei einem Upload in das AV-Portal geben Sie ein wenig Kontrolle über Ihr Material ab. Um nachträgliche Änderungen an den Metadaten Ihres Videos vorzunehmen oder das Video zu Löschen, müssen Sie mit den Mitarbeiter*innen des AV-Portals in Kontakt treten.

2. Der direkte Upload eines Videos auf twillo bietet sich besonders dann an, wenn es sich bei dem Video um eine kleine Datei handelt, für die (noch) kein DOI* vergeben werden soll. Dies kann z.B. der Fall sein, wenn Sie planen, das Video zu überarbeiten oder zu versionieren. Auch für Videos, die als Ergänzung zu anderen Materialien gehören (s. FAQ: Wann nutze ich die Serienfunktion), kann der direkte Upload auf twillo sinnvoll sein.

Um den Upload auf twillo vorzunehmen, wählen Sie in Ihrem Workspace die Schaltfläche +NEU aus. Klicken Sie auf Neues Material und fügen das Video per Drag and Drop oder Durchsuchen ein. 

Weitere FAQs die hilfreich für Sie sein könnten:

Wie stelle ich Materialien auf twillo ein?

Was muss ich bei der Angabe einer Lizenz beachten?      


*DOI steht für Digital Object Identifier (dt.: digitaler Objektbezeichner). Es handelt sich um einen eindeutigen und dauerhaften digitaler Identifikator für digitale Objekte. Durch einen DOI lassen sich Videos und Videoausschnitte sekundengenau zitiert und wie klassiche Zitate aus Texten in wissenschaftliche Arbeiten einbinden.

 

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Was sind Sammlungen und wie nutze ich sie?

Mit der Sammlungsfunktion können Sie im Portal veröffentlichte Bildungsmaterialien nach thematischen, didaktischen oder anderen Kriterien zusammenstellen. Sammlungen können für den privaten Bedarf angelegt oder öffentlich geteilt werden.

Beispiele:

  • Themenspezifische Bildungsmaterialien
  • Materialien für eine bestimmte Lehrveranstaltung
  • Selbstlernmaterialien für Studierende
  • Fundus von aufgabenorientierten Materialien

Durch die geleistete Recherche, Sichtung und ggf. Sortierung besitzen Sammlungen einen kurativen Mehrwert, wenn sie öffentlich geteilt werden.

Jedes Bildungsmaterial, das Sie in Ihre Sammlung legen, stellt eine Kopie dessen dar und bleibt somit eine Momentaufnahme. Sollten sich Änderungen an dem Ursprungsmaterial ergeben, werden diese nicht synchronisiert. So behalten Sie den Überblick über die Inhalte Ihrer eigenen Sammlung. Mehr zu Sammlungen erfahren Sie hier in der Dokumentation.

Eine Sammlung anlegen

Das Anlegen einer Sammlung kann aus allen drei Navigationsbereichen (Sammlungen, Suchumgebung oder Workspace) erfolgen. Im Folgenden wird der Vorgang aus dem Bereich Sammlungen beschrieben.

Gehen Sie im Navigationsbereich auf den Bereich Sammlungen.

Dort legen Sie über die Schaltfläche +Sammlung erstellen eine Sammlung an.

Nun legen Sie zunächst die Sichtbarkeit der Sammlung fest (Private Sammlung, Gemeinsame Sammlung, Öffentliche Sammlung). Die Sichtbarkeit der Sammlung können Sie zu einem später Zeitpunkt ändern.

Sobald Sie eine Auswahl getroffen haben, werden Sie zur Beschreibungsmaske der Sammlung geführt. Hier geben Sie einen prägnanten Titel ein und geben eine passende Beschreibung zur Sammlung an. Sie haben zudem die Möglichkeit ein Vorschaubild zu ergänzen und eine Farbe für die Sammlung zu wählen.

Nutzung der Sammlung
Nachdem Sie die Sammlung angelegt haben, können einzelne Bildungsmaterialien – eigene oder von anderen Nutzer*innen freigegebene Materialien –  in die Sammlung hinzugefügt werden.

Innerhalb der Sammlung können Sie eine Reihenfolge der Bildungsmaterialien festlegen, indem Sie das entsprechende Material hin und her schieben. So lassen sich auch lektions- oder kursspezifische Abfolgen abbilden. Auch die Erstellung von Untersammlungen lassen sich mit der Sammlungsfunktion realisieren, sodass komplexe Materialzusammenstellungen möglich sind.

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Was sind Serien und wie nutze ich sie?

Mit der Serienfunktion können Sie Materialien bündeln, die unmittelbar zusammengehören. Hierbei fügen Sie einem Hauptmaterial (auch Eltern-Objekt genannt) weitere Materialien (Serienelemente) hinzu.

Beispiele:

  • Musterlösung zu einer Probeklausur
  • Lösungswege zu einem Arbeitsblatt
  • Aufgaben zu einem Lehrvideo
  • Anleitungen für die Nutzung des Materials in der Lehre (Begleitinformationen)
  • Andere Dateiforamte des Materials

Beim Hochladen oder Verlinken eines Materials auf twillo können Sie direkt Serienelemente hinzufügen. Die von Ihnen eigegebenen Metadaten werden dann automatisch für alle Serienelemente übernommen. Sie können Ihren Materialien auch nachträglich noch Serienelemente hinzufügen.

Eine Serie erstellen

  1. Gehen Sie in Ihren Workspace und wählen Sie das entsprechende Material aus, dem Sie ein weiteres Material hinzufügen möchten.

2. Wählen Sie in den Menüoptionen (drei Punkte) den Punkt Infos bearbeiten.

3. Klicken Sie im Navigationsbereich Allgemeine Informationen in dem Bereich Weitere Materialien hinzufügen auf die Schaltfläche Hinzufügen.

4. Per Drag and Drop können Sie das Material nun in das Ablagefeld ziehen oder durch den Button Durchsuchen auswählen. Handelt es sich bei Ihrem Material um eine Verlinkung, können Sie diese über die URL-Eingabe angeben.

Sofern Sie die Angaben nicht manuell anpassen, werden die beim erst angelegten Material eingegebenen Informationen inkl. gewählter Lizenz an das ergänzte Material vererbt. Die Reihenfolge der Bildungsmaterialien in der Ansicht können Sie ändern, indem Sie sie in diesem Bereich hin und her schieben.

Im OER-Portal twillo geht sichtbar hervor, dass Ihr angelegtes Bildungsmaterial aus mehreren Serienelementen besteht.

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Worin unterscheiden sich Sammlungen und Serien?

In Sammlungen können Sie Bildungsmaterialien (nach thematischen oder didaktischen Gesichtspunkten) zusammenstellen, die jeweils für sich eigenständig sind. Fassen Sie z.B. verschiedene Materialien für eine bestimmte Lehrveranstaltung in einer Sammlung zusammen.

In Serien fügen Sie hingegen einem Hauptmaterial (auch Eltern-Objekt genannt) weitere Materialien (Serienelemente) hinzu. Hierbei werden die Metadaten des Hauptmaterials automatisch auch an den Serienelementen gespeichert. Bitte wählen Sie die Serienfunktion nur dann, wenn Hauptmaterial und Serienelemente unmittelbar zusammengehören. Fügen Sie z.B. einem Arbeitsblatt (Hauptobjekt) den Lösungsbogen als Serienelement hinzu.

Alle Infos rund um Sammlungen finden Sie hier. Wissenswertes zu Serien können Sie hier nachlesen.

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Was ist die Versionsfunktion und wie nutze ich sie?

Die Weiterentwicklung und Aktualisierung von Bildungsmaterialien sind auf twillo eine zentrale Funktion. Bereits eingestellte Materialien brauchen nach einer Überarbeitung nicht gelöscht und neu hochgeladen werden. Sie können mit der Funktion der Versionierung ganz einfach die alte Version mit der entsprechend neuen Datei ersetzen.

Eine neue Version erstellen

Gehen Sie in Ihren Workspace und wählen Sie das entsprechende Material aus, welches Sie ersetzen bzw. aktualisieren möchten.

Wählen Sie in den Menüoptionen (drei Punkte) den Punkt Infos bearbeiten.

Im Navigationsbereich Allgemeine Informationen finden Sie im Bereich Version die Schaltfläche Material ersetzen sowie eine Kommentierungsspalte, in der Sie angeben können, welche Änderungen vorgenommen wurden. Wenn Sie auf die Schaltfläche Material ersetzen klicken, öffnet sich die Uploadfunktion. Wählen Sie das entsprechende Material aus, das nun die ursprüngliche eingestellte Datei ersetzt.

Den Versionsverlauf eines Materials einsehen

Für jedes eingestellte Bildungsmaterial wird automatisch ein Versionsverlauf angelegt und jede Bearbeitung dokumentiert. Diese Dokumentation finden Sie im Bereich Ihres Workspaces. Die darin enthaltenen Daten können lediglich von Ihnen und von Personen, denen Sie Rechte erteilt haben, eingesehen werden.

Die Versionsgeschichte der jeweiligen Bildungsmaterialien finden Sie am einzelnen Bildungsmaterial selbst. Wählen Sie in Ihrem Workspace das entsprechende Material aus. Dadurch wird im rechten Kopfmenü ein Infobutton sichtbar.

Wenn Sie den Infobutton wählen, öffnet sich ein Infofeld. Unterhalb des Titels können drei Bereiche angewählt werden, wovon der dritte Bereich zur Versionsansicht führt. Sobald Sie diesen anwählen, erscheint die Versionsgeschichte. Es sind alle Änderungen einsehbar.

In dem Versionsverlauf enthaltene Informationen

Mit dem Versionsverlauf lassen sich alle Entwicklungen Ihres Bildungsmaterials nachvollziehen. Der Versionsverlauf zeigt alle vorgenommenen Änderungen jeglicher Art an:

  • die bearbeiteten Informationen und Lizenzen
  • ersetzte Materialien
  • ergänzte Materialien

Zusätzlich werden hinterlegte Versionskommentare angezeigt und dokumentiert von wem die Aktualisierung durchgeführt wurde.

Anwendungsfälle für Serien

Es gibt viele Anlässe, weshalb weitere Materialien (Serienelemente) einem Bildungsmaterial hinzugefügt werden. Dies können entweder formale, didaktische oder organisatorische Gründe haben:

  • die Musterlösung ergänzend zur Probeklausur
  • Lösungswege ergänzend zum Arbeitsblatt
  • eine Aufgabe ergänzend zum Lehrvideo
  • eine Anleitung für die Nutzung des Materials in der Lehre (Begleitinformationen)
  • die Bereitstellung der Materialien in mehreren Dateiformaten (pdf, odt und docx)
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Was ist eine Variante und wofür dient sie?

Durch die Anlage einer Variante, können Sie Materialien anderer Nutzer*innen in Ihrem Wokspace ablegen. Anschließend haben Sie vollen Zugriff auf den Metadatendialog der Variante. Somit können Sie z. B. eine veränderte Version des Originals einfügen, Serienelemente hinzufügen und die Beschreibung des Materials ändern.

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Wie lade ich zur Mitarbeit ein?

Personen oder Gruppen, die einen twillo-Account besitzen können an Ihren Bildungsmaterialien mitarbeiten, wenn Sie diese zur Mitarbeit einladen. 

Öffnen Sie Ihr Material und wählen Sie im Menü oben rechts den Reiter Freigeben aus.

Nutzen Sie nun das Suchfeld, um Personen zu finden, die Sie zur Mitarbeit einladen möchten. Wählen Sie anschließend im Dropdownmenü aus, welche Rechte die eingeladenen Personen erhalten sollen. Die Optionen Mitarbeiter*in und Koordinator*in erlauben einen Zugriff auf die von Ihnen ausgewählten Bildungsmaterialien, Ordner oder Sammlungen. Schließen Sie den Prozess über den Button Einladen ab.

Die Berechtigungen werden von Ihnen selbst verwaltet, sodass Sie immer den Überblick über Entwicklungen (Versionen) der Materialien behalten. Auch können Sie die Zugriffsrechte jederzeit ändern. Zudem haben Sie die Möglichkeit unter dem Punkt Workflow die Zusammenarbeit zu organisieren. Sie können Aufgaben definieren und diese ausgewählten Personen oder Gruppen zuweisen. Mehr zur Zusammenarbeit finden Sie hier.

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Kann ich mehrere Materialien gleichzeitig freigeben bzw. veröffentlichen?

Sie können mehrere Materialien auf einmal freigeben, indem Sie die Materialien in Ihrem Workspace anwählen und anschließend in der Kopfnavigation Freigeben anwählen.

Screenshot von der Funktion mehrere Materialien für eine Personen freigeben.

In einem nächsten Schritt geben Sie dann in der Eingabemaske Freigaben verwalten die Personen an für die Sie die Materialien freigeben möchten. Die Funktion soll Gruppen die Zusammenarbeit erleichtern.

Schreenshot von der Funktion Materialien für andere Personen freigeben.
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Kann ich Materialien auf twillo kommentieren?

Aber ja! Denn das “O” in OER steht auch für Offenheit im Sinne eines konstruktiven Austauschs über Lehr-Lern-Materialien. Was ist gelungen? Wo bieten sich Ergänzungen oder Änderungen an? Und auch gerne ganz konkret: Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Einsatz der Materialien gemacht? Voraussetzung für das Kommentieren von Materialien ist, dass Sie über einen Portal-Account verfügen. Mehr zur Kommentarfunktion erfahren Sie hier.

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Wo finde ich die Nutzungstatistik meiner Bildungsmaterialien? 

Zu allen Materialien, die auf twillo veröffentlicht werden, wird eine Nutzungsstatistik geführt. Diese beinhaltet Informationen darüber, wie oft Ihr Material angesehen und heruntergeladen wurde, in wie viele Sammlungen es integriert wurde und ob andere Nutzer:innen es als Variante kopiert haben.

Um einen Einblick in die Statistik Ihrer Materialien zu erhalten, öffnen Sie zunächst Ihren Workspace. Wählen Sie anschließend das Material, dessen Nutzungszahlen Sie ansehen möchten, mithilfe der Checkbox an der linken Seite an. Klicken Sie nun auf den kleinen Info-Reiter auf der rechten Seite und wählen Sie die Registerkarte Statistik aus.

Bitte beachten Sie, dass Sie nur auf die Nutzungsstatistik von Materialien zugreifen können die Sie selbst auf twillo veröffentlicht haben oder die für Sie (als Koordinator:in oder Mitarbeiter:in) freigegeben wurden.

Fragen zu den Metadaten

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Wie kann ich die Metadaten meines Materials bearbeiten?

Um die Metadaten Ihres Materials zu ändern, rufen Sie den Metadatendialog Ihres Materials auf. Gehen Sie in Ihren Workspace  und öffnen Sie die Menüoptionen (drei Punkte) des Materials, das Sie gern anpassen möchten. Wählen Sie hier Infos bearbeiten aus.

Alternativ können Sie den Metadatendialog aufrufen, indem Sie Ihr Material öffnen und das Menü oben rechts aufrufen. Auch hier finden Sie den Punkt Infos bearbeiten, über den Sie in den Metadatendialog gelangen.

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Was sind obligatorische Metadaten?

Titel, Autor:in (außer bei CC0 oder PD), Lizenz und Erscheinungsjahr sind auf twillo Pflichtangaben. Sie müssen angegeben werden, um ein Material zu veröffentlichen.

Diese Informationen sind Mindestangaben für die Qualitätssicherung der Materialien und tragen darüber hinaus zur Auffindbarkeit der Materialien bei.

Optional können Sie Ihrem Bildungsmaterial auf twillo didaktische Kontextinformationen geben, um anderen Lehrenden die Einschätzung und Bewertung der Verwendbarkeit im eigenen Lehrkontext zu erleichtern (Inhaltstyp, Veranstaltungsformat, Niveau, Funktion, Erfahrungsbericht).

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Was muss ich bei der Angabe einer Lizenz beachten?

Im Metadatendialog (s. FAQ “Wie kann ich die Metadaten meines Materials bearbeiten?”) haben Sie die Möglichkeit, eine Lizenz für das von Ihnen bereitgestellte Material zu vergeben. Wählen Sie hierfür im Bereich Lizenz, den Punkt Lizenz verwalten aus. Im folgenden Fenster haben Sie zunächst die Möglichkeit zwischen den Lizenzen CC 0, Public Domain, CC-BY und CC-BY-SA auszuwählen. Sollte die gewünschte Lizenz nicht dabei sein, deaktivieren Sie über den Schalter oben rechts die Option Nur-OER Lizenzen.

Wählen Sie im folgenden Fenster im Dropdown-Menü Creative Commons aus, werden Sie mithilfe zweier Fragen durch den weiteren Prozess der Lizenzwahl geführt.

Die aktuellste Lizenzversion ist automatisch voreingestellt. Möchten Sie die Lizenzversion ändern, können Sie dies mithilfe des Dropdown-Menüs ganz unten im Fenster tun.

Wichtig: Haben Sie sich für eine Lizenz entschieden, die das Modul BY enthält, ist eine Urheber*innenangabe verpflichtend für das Speichern Ihrer Lizenzangabe. CC-Lizenzen der Version 3.0 setzen darüber hinaus die Angabe eines Titels voraus.

Nachdem Sie Ihre Lizenzangabe gespeichert haben, wird sie in der Beschreibung Ihrer Materialien sichtbar. Eine Verlinkung des Lizenztexts erfolgt automatisch. Weitere Informationen zu den Creative Commons Lizenzen finden Sie auf twillo im Bereich Rechtliches.

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Wo und wie gebe ich die Urheberschaft (Autor*innen) für OER an?

Sie haben im Abschnitt Urheber-Angaben zwei Optionen, für die Angabe von Urheber*innen: Über die Schaltflächen Freie Urheber-Angabe oder Autoren und Beteiligte.

Wählen Sie bitte wenn möglich die Option Autoren & Beteiligte aus. Nur so veranlassen Sie, dass die Urheber*innenangaben auch in den Metadaten des Materials gespeichert werden.

Klicken Sie das Eingabefeld unter Autoren & Beteiligte an und tragen Sie die Urheberin, bzw. den Urheber ein. Wichtig: Wenn Sie selbst nicht Urheber*in des Bildungsmaterials sind, tragen Sie Ihren eigenen Namen bitte nicht ein – Sie werden automatisch als Beteiligte*r an den Metadaten im Portal erwähnt.

Sind mehrere Urheber*innen beteiligt oder möchten Sie eine Organisation oder Institution angeben, klicken sie auf weitere Beteiligte.

Im folgenden Fenster klicken Sie im Bereich Beteiligte am Objekt auf den Button Hinzufügen.

Im folgenden Fenster haben Sie die Möglichkeit, alle Urheber*innen Personen -und/oder Organisationen – zu benennen. Tragen Sie einen Namen in die Eingabemaske ein und wählen Sie anschließend über das Dropdownmenü im Bereich Tätig als die Funktion Autor*in aus. Speichern Sie Ihre Eingabe über den Button Übernehmen.

Die Freie Urheber-Angabe wählen Sie bitte nur im Ausnahmefall: Sofern Sie Ihre eigenen oder Bildungsmaterialien Dritter im OER-Portal teilen, die unter CC 0 freigegeben sind. Die eingegeben Daten unter Freie Urheber-Angabe werden zwar in der Detailansicht des Bildungsmaterials auf twillo aufgeführt, jedoch nich als Metadaten am Bildungsmaterial gespeichert. Wir empfehlen daher die Angaben im Feld Autoren & Beteiligte.

Sie können die Urheber*innenangaben jederzeit ändern: Öffnen Sie hierfür in Ihrem Workspace das gewünschte Bildungsmaterial und wählen Sie die Option Infos bearbeiten in den Menüoptionen (drei Punkte) aus.

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Wo und wie mache ich Angaben zu weiteren Beiteiligten an meinen OER?

Sie haben auf twillo die Möglichkeit, neben den Urheber*innen/Rechteinhaber*innen weitere an der Entwicklung des Materials beteiligte Personen (z.B. Herausgeber*innen, Grafiker*innen) sichtbar zu machen. Wenn Sie dies wünschen, gehen Sie bitte wie folgt vor.

Gehen Sie in Ihren Workspace  und öffnen Sie die Menüoptionen (drei Punkte) des Materials, an dem Sie beteiligte Personen ergänzen möchten. Wählen Sie im Dropdownmenü Infos bearbeiten aus. Das Metadaten-Eingabefenster erscheint. Wählen Sie im Bereich Urheber-Angaben den Reiter Autoren & Beteiligte aus und klicken Sie auf Weitere Beteiligte unterhalb des Eingabefelds.

Wählen Sie im Bereich Beteiligte am Objekt nun den Button Hinzufügen.

Im folgenden Fenster haben Sie die Möglichkeit, alle beteiligten Personen – und/oder Organisationen – sowie deren Rolle zu benennen. Tragen Sie einen Namen in die Eingabemaske ein und wählen Sie anschließend über das Dropdownmenü im Bereich Tätig als eine passende Funktion aus. Sie haben die Wahl zwischen 14 verschiedenen Rollen. Speichern Sie Ihre Eingabe mit dem Button Übernehmen.

Um weitere Beteiligte hinzuzufügen, wiederholen Sie die vorangegangenen Schritte.

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Was ist ein guter Titel?

Der Titel ist eine wichtige Beschreibungskategorie eines Bildungsmaterials. Er erleichtert die technische Auffindbarkeit des Materials und unterstützt Nutzer:innen, die bei der Suche auf aussagekräftige Titel angewiesen sind.

  • Wählen Sie den Titel so präzise wie möglich und benennen Sie den Inhalt so konkret wie möglich.
  • Nehmen Sie Fachtermini in den Titel auf.
  • Ggf. können auch Materialart und Angaben zum Format und Herstellersoftware mitgenannt werden (Übung zur Demokratieforschung H5P).
  • Vermeiden Sie möglichst kreative Titel, die den Inhalt nicht konkret benennen. Sie wecken zwar das Interesse, geben aber nicht konkret den Inhalt des Materials an.
  • Verzichten Sie auf nicht-aussagekräftige Wörter etwa Vergleich, Analyse, Kritik.
  • Vermeiden Sie abstrakte Bezeichnungen wie Einleitung, Lektion 1, Übung Teil 3.

Versuchen Sie die Perspektive der Suchenden einzunehmen und fragen Sie sich, wie Sie selbst nach dem Material suchen würden. Generell gilt: Je präziser der Titel, desto höher sind Auffindbarkeit und Einschätzbarkeit Ihres Materials.

Hinweis: Alles was Sie nicht in den Titel unterbringen können, können Sie als Schlagwort anbringen. Denn auch darüber lässt sich die Auffindbarkeit der Materialien erhöhen. Hier ein paar Tipps zur Vergabe von Schlagworten:

  • Vergeben Sie drei bis sieben aussagekräftige Begriffe/Keywords.
  • Verwenden Sie die Schlagworte im Singular.
  • Nutzen Sie Verben im Indikativ.
  • Handelt es sich bei Ihrem Material um ein fachübergreifendes Material, können Sie das auch so angeben (z.B. Hochschuldidaktik, Schlüsselqualifikation, fächerübergreifend, überfachlich).

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Mein Material ist keinem Fach zuzuordnen. Was nun?

Verschlagworten Sie es, um es als überfachliches Material auffindbar zu machen.

Geben Sie in der Eingabemaske im Bereich Klassifizierungen im Feld Schlagworte einen entsprechende Hinweise: z.B. Überfachlich, fächerübergreifend, Schlüsselkompetenz, (Hochschul-)Didaktik.

Falls ihr Bildungsmaterial keinem Fach der Destatis-Klassifikation zuzuordnen ist, können Sie das Metadatenfeld Fach- und Sachgebiet freilassen.

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Wozu dient die Angabe Inhaltstyp?

Die Angabe Inhaltstyp soll Nutzer:innen bei der Einschätzung der jeweiligen Bildungsmaterialien unterstützen und stellt damit einen weiteren Baustein zur Suchstrategie dar. Twillo unterscheidet zwischen vier Inhaltstypen:

  • kleinteilige Lehrmaterialien (Grafik, Erklärvideo, Audio, Foliensatz, etc.)

  • aufgabenorientierte Materialien (Arbeitsblatt, Experiment, Lernspiel etc.)

  • Lektionen: thematisch geschlossene Einheiten (Mix aus kleinteiligen und aufgabenorientierten Bildungsmaterialien, LMS-Einheiten)

  • Kurse: Gesamtszenarien (Mix aus mehreren Bildungsmaterialien, LMS-Kurse)

Die Inhaltstypen bündeln die unterschiedlichen Materialarten und unterscheiden sich jeweils in ihrer Granularität (Umfang/Größe) und ihres didaktischen Gehaltes durch eine steigende Komplexität. Diese portalspezifischen Cluster unterstützen beim systematischen Ablegen der Bildungsmaterialien sowie bei der zielgerichteten Suche. Weitere Informationen zu den Inhaltstypen finden Sie im Bereich Didaktik.

Grundlegende Fragen zu OER

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Welche CC-Lizenzen eignen sich für OER?

Da Materialien am einfachsten in Lehr-/Lernsettings integriert werden können, wenn sie ohne weitreichende Restriktionen verändert und weiterverbreitet werden dürfen, ist eine besonders offene CC-Lizenz für OER sinnvoll. Die Lizenzen CC 0, CC BY, CC BY SA ermöglichen eine Bearbeitung und Nutzung zu jeglichen Zwecken und entsprechen damit dem pädagogischen Verständnis von OER in besonderem Maße.

Die folgende Abbildung gibt Ihnen einen Überblick über die Offenheit von Materialien absteigend von der Lizenz CC 0 bis zum klassischen Urheberrechtsschutz (© all rights reserved).

Der dunkelgrüne Bereich stellt Lizenzen dar, die das Teilen, Verändern und Kombinieren von Materialien für nicht-kommerzielle und kommerzielle Zwecke erlauben (CC0, CC BY und CC BY SA).

Die Lizenzen des hellgrünen Bereichs erlauben ebenfalls das Teilen, Verändern und Kombinieren, schließen jedoch die kommerzielle Nutzung aus (CC BY NC und CC BY NC SA).

Die Lizenzen des gelben Bereichs ermöglichen keine Veränderung am Material. Lediglich das Teilen ist hier erlaubt (CC BY ND und CC BY ND NC).

Der rote Bereich stellt urheberrechtlich geschütztes Material dar. Dieses darf (i.d.R.) nur von seinen Urheber*innen verändert, verwertet und verbreitet werden. Grundsätzlich ist damit jede Verwendung eines urheberrechtlich geschützten Inhalts zustimmungs- und oftmals auch vergütungspflichtig. Ausnahmen bieten die sog. “Schrankenregelungen” des Urheberrechts (weitere Informationen hierzu finden Sie auf twillo im Bereich Rechtliches).

Creative Commons License Spectrum von Shaddim, lizenziert unter CC BY (4.0)

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Wo finde ich weiterführende Informationen zu CC-Lizenzen?

Weitere Informationen zu den Creative Commons Lizenzen finden Sie auf twillo im Bereich Rechtliches.

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Wo finde ich Hilfe bei Fragen zu Rechtlichem, Qualität und Didaktik? Wo bekomme ich weitere Unterstützung?

Zu twillos drei Kernthemen Rechtliches, Qualität und Didaktik bitte hier entlang:

Rechtliches

Im Bereich Rechtliches bekommen Sie hilfreiche Informationen zu den CC-Lizenzen und erhalten zu unterschiedlichen Anwendungsfällen wichtige Hinweise für die Lizenzierung.

Qualität

Im Bereich Qualität erhalten Sie Informationen und Unterstützung zu den Aspekten OER-konformer und hochwertiger Bildungsmaterialien.

Didaktik

Im Bereich Didaktik stehen Ihnen nützliche Informationen und Unterstüzungsangebote für die Erstellung und Bereitstellung von OER zur Verfügung.

Daneben bieten wir eine OER-Planungshilfemit Tipps zum Erstellen von OER.

Bei allen Fragen und Anliegen begleiten wir Sie gerne und unterstützen auch persönlich. Schreiben Sie uns einfach eine Mail an support.twillo@tib.eu mit ihren Fragen und Anliegen und/oder kommen Sie zum direkten Gespräch zur offenen Sprechstunde (mehr Informationen zur offenen Sprechstunde finden Sie hier).
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Wo erhalte ich Informationen zur Erstellung barrierearmer Bildungsmaterialien?

Auf folgenden Seiten finden Sie Tipps, wie Sie Ihr Material möglichst barrierearm erstellen können:

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Wie verwende ich Screenshots in OER rechtskonform?
Der jeweilige Inhalt eines Screenshots (z.B. Ausschnitt einer Website, Bilder, Personenbilder, Texte, Landkarten)  kann urheberrechtlich geschützt sein, wenn dieser Schöpfungshöhe, d.h. einen gewissen Grad an Individualität und Originalität, erreicht. Nicht schutzfähig sind dagegen gemeinfreie Werke (Schöpfer:innen sind seit 70 Jahren tot ) und Amtswerke (Gesetze, Verordnungen, Urteile und Erlasse) § 5 UrhG. Screenshots von gemeinfreien Werken oder Amtswerken dürfen in OER verwendet werden. 
  
Screenshots von  urheberrechtlich geschützten Inhalten, die als OER offen lizenziert sind, dürfen unter Beachtung der jeweiligen Lizenzbedingungen frei verwendet werden.
  
Screenshots von urheberrechtlich geschützten Inhalten dürfen in OER verwendet  werden, wenn sie zu Zitatzwecken eingesetzt werden, § 51 UrhG. Ein  Zitatzweck liegt vor, wenn und soweit der Inhalt auf dem Screenshot (Bild, Text, Grafik usw.) eigene Aussagen belegt bzw. untermauert (Belegfunktion). Zitieren zu Dekorationszwecken ist dagegen nicht erlaubt. Als Zitat eingesetzte Screenshots müssen mit Quellenangaben versehen werden, § 63 Abs.1 UrhG.
  
Liegt keiner der oben  genannten Fälle vor, muss die urhebende bzw. rechteinhabende Person um Nutzungserlaubnis gefragt werden. 
  
Wenn Sie nicht sicher sind,  ob Sie einen Inhalt verwenden dürfen, können Sie diesen entfernen oder unkenntlich machen – verpixeln, schwärzen usw.
  
Einzelheiten zur rechtskonformen Nutzung von Screenshots können Sie in dem Beitrag von  iRights.info “Screenshots richtig nutzen” nachlesen:
Screenshots richtig nutzen – iRights.info – Kreativität und Urheberrecht in der digitalen Welt – iRights.info 
 
   
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Wie verwende ich Personenabbildungen in OER rechtskonform?
Jeder Mensch hat ein Recht am eigenen Bild als Ausprägung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts, Art. 2 Abs. 1 i. V. m. Art. 1 Abs. 1 GG. Demzufolge kann er selbst bestimmen, ob die Aufnahme von ihm vervielfältigt und öffentlich zugänglich gemacht werden darf. Personenbilder dürfen daher grundsätzlich nicht ohne vorherige Zustimmung (Einwilligung) der abgebildeten Personen veröffentlicht werden, § 22 S.1 Kunsturhebergesetz (KUG). Werden Personenaufnahmen öffentlich zugänglich gemacht (z.B. in digitalen Medien), liegt nach der seit 2018 geltenden Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) zudem eine Verarbeitung personenbezogener Daten vor. Diese ist nur rechtmäßig, wenn entweder ein berechtigtes Interesse an der Verarbeitung besteht oder die betroffene Person in die Veröffentlichung eingewilligt hat, Art. 6 DSGVO. 
Ein berechtigtes Interesse kann z.B. angenommen werden, wenn eine der in § 23 Abs. 1 KUG genannten Ausnahmen vorliegt:
  • Bilder aus dem Bereich der Zeitgeschichte (z.B. Aufnahmen berühmter Persönlichkeiten)
  • Bilder, die eine Person nur als Beiwerk neben einer Landschaft oder sonstiger Örtlichkeit zeigen (die Person ist objektiv gesehen nur zufällig im Bild)
  • Bilder von Versammlungen, Aufzügen oder ähnlichen Vorgängen, an denen die Abgebildeten teilgenommen haben (die abgebildete Person muss eine von vielen sein und nicht ins Gewicht fallen (z.B. beim Heranzoomen); Ausnahme: besondere Rolle bei der Veranstaltung)
  • Bilder, die nicht auf Bestellung angefertigt sind und dessen Verbreitung oder Schaustellung einem höheren Interesse der Kunst – und nicht dem wirtschaftlichen Interesse – dient.
Von den oben genannten Ausnahmen gibt es eine Rückausnahme. So ist die Veröffentlichung von Bildnissen nach § 23 Abs. 2 KUG unzulässig, wenn diese ein berechtigtes Interesse des Abgebildeten oder, falls dieser verstorben ist, seiner Angehörigen verletzt. Insbesondere sind Aufnahmen unzulässig, die 
  • in die Privat- oder Intimsphäre eingreifen
  • den Zweck haben, den Abgebildeten herabzusetzen oder lächerlich zu machen
  • zu Werbezwecken (z.B. in den sozialen Medien) verwendet werden
  • zu einer Personengefährdung führen können
Ist kein berechtigtes Interesse nach der DSGVO gegeben, bedarf es zur Veröffentlichung der Aufnahmen einer Einwilligung der betroffenen Person(en). 
Für die Einwilligung gibt es keine gesetzlich vorgeschriebene Form. Zu Beweiszwecken ist aber eine schriftliche Einwilligung empfehlenswert.
Eine erste Orientierung kann unsere Mustervorlage geben. 
 
Wenn Sie das Foto nicht selbst aufgenommen haben, müssen Sie vor Veröffentlichung die Rechte an dem Foto klären bzw. die Nutzungserlaubnis einholen. Bei offen lizenzierten Fotos beachten Sie die jeweilige Lizenz.
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Wie verwende ich fremde Musik in OER rechtskonform?
Musikstücke sind geschützte Werke i. S. d. § 2 Abs. 2 UrhG, und zwar unabhängig von ihrer Länge und Komplexität  (u.U. auch einfache Jingles).
In der Regel haben an einem Musikstück gleich mehrere Personen Rechte: Künstler:innen, Komponist:innen, Textschreiber:innen sowie die Produktionsfirma. Um das Musikstück in Gänze oder Teile daraus öffentlich zugänglich zu machen (z.B. in einem Video),  müssen Sie die Nutzungsrechte von der GEMA einholen: zuallermeist kostenpflichtig und an eine bestimmte Anzahl an Vorführungen gebunden.  Andernfalls besteht eine Urheberrechtsverletzung. 
  
Gemeinfreie Musikstücke – die urhebende Person ist seit 70 Jahren tot – dürfen dagegen ohne Einschränkungen in OER verwendet werden.  Aufpassen sollten Sie allerdings bei Neuinterpretationen von Musik! Da es  sich hierbei um ein neues Werk handelt, ist eine neue Schutzfrist zu beachten. In diesem Fall ist eine Nachfrage bei allen Rechteinhaber:innen ratsam.
 
Darüber hinaus gibt es freie  Inhalte, die Sie ohne GEMA-Erlaubnis bzw. Beachtung von Schutzfristen in OER verwenden dürfen. Diese finden Sie z.B. bei:
Beachten Sie dabei bitte die jeweilige offene Lizenz!
  
Aus geschützten Musikwerken dürfen Sie in Ihrem eigenen Werk zitieren (Musikzitat). Es ist zum einen ein sog. Großzitat nach § 51 Abs. 1 S. 2 Nr. 1 UrhG zulässig: ein bereits erschienenes Musikstück wird vollständig in ein Sprach- oder Filmwerk übernommen. Voraussetzung dafür ist, dass das Zitat zu wissenschaftlichen Zwecken und zur Erläuterung des Inhalts (das Zitierte muss den eigenen Inhalt nicht nur belegen, sondern erläutern) erfolgt. Zum anderen ist die Übernahme einzelner Ausschnitte aus Musikwerken als sog. Kleinzitat nach § 51 Abs. 1 S.  2 Nr. 3 UrhG zulässig. Dies setzt voraus, dass die übernommenen Stellen des zitierten Musikstücks in der neuen Komposition deutlich erkennbar bleiben, d.h. lang genug, um das Originalwerk als solches zu identifizieren und zugleich nicht zu lang, damit die Regeln zum Kleinzitat eingehalten werden. Das zitierte Musikstück darf das eigene Werk nicht dominieren. Vergessen Sie beim Zitieren ganzer Werke (Großzitat) nicht die Quellenangabe, §  63  Abs. 1 S. 1 UrhG. Beim Kleinzitat reicht es dagegen aus, wenn das Musikzitat als fremder Bestandteil erkennbar ist. Wenn Sie die vorstehenden Zitierregeln beachten, müssen Sie sich bei Verwendung offen lizenzierten Materials nicht zusätzlich an die Lizenzbedingungen halten. 
  
Offen lizenzierte Musikstücke rechtskonform bearbeiten: 
 
Erlaubt die Lizenz zum Musikstück Bearbeitungen, gilt Folgendes:
Eine Bearbeitung im urheberrechtlichen Sinne liegt vor, wenn ein Werk wesentlich verändert wird. Dabei ist § 14 UrhG –  Änderungsverbot – zu beachten. Ein Musikstück darf grundsätzlich nicht so bearbeitet werden, dass es entstellt wird. Das Originalwerk gilt im Urheberrecht als Optimum. Ein Werk wird i. S. d. § 14 UrhG entstellt, wenn seine charakteristischen Wesenszüge verschwinden und das Werk als solches nicht mehr wiedererkennbar ist. Entstellt ist ein Werk auch, wenn in einem Zusammenhang verwendet wird, der das Werk entwertet (z.B. Abspielung eines Musikstücks als Handy-Klingelton). Werkentstellung ist eine Urheberrechtsverletzung. Eine Ausnahme davon ist freie Benutzung, § 24  UrhG: das Originalwerk dient nur als Inspiration, Anregung; Es wird in Anlehnung an das Original ein ganz neues Musikwerk geschaffen. Der Unterschied zur Entstellung besteht darin, dass bei der freien Benutzung  das Originalwerk nicht bearbeitet wird. Ein im Rahmen der freien Benutzung  entstandenes neues Musikstück darf zustimmungsfrei veröffentlicht werden. Die  Anforderungen an die freie Benutzung sind hoch. Im Zweifel sollten Sie davon keinen Gebrauch machen.
  
Typische Bearbeitungen von  Musik im urheberrechtlichen Sinne sind Neuinterpretationen, Remix, Zuschnitt,  Bespielen eines Videos mit Musik (neue Aussage). 

Bearbeitungen für den  privaten Gebrauch sind gemäß § 14 UrhG erlaubt. Bearbeitete Musikwerke dürfen Sie veröffentlichen, wenn es sich entweder um gemeinfreie oder offen lizenzierte (mit Bearbeitungsrecht- ND) Inhalte handelt oder wenn die urhebende bzw. rechteinhabende Person (z.B. GEMA) zugestimmt hat. Illegale  Bearbeitungen geschützter Werke stellen dagegen eine Urheberrechtsverletzung dar und können rechtliche Konsequenzen haben. 
  
Mit Bearbeitungsrecht  erstellte neue Musikwerke können – bei ausreichender Individualität und  Eigentümlichkeit (Schöpfungshöhe) – selbst neben dem Originalwerk urheberrechtlich geschützt sein.
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Wie verwende ich fremde Videos in OER rechtskonform?

Filmaufnahmen/Videos sind  als sog. Laufbilder urheberrechtlich geschützt. Vor der Veröffentlichung fremden oder eigenen Videomaterials sollten Sie sicherstellen, dass keine Rechte Dritter (insb. Urheber-, Persönlichkeits-, Markenrechte) verletzt werden.  Zeigen die Aufnahmen erkennbar Personen, denken Sie, daran, dass diese grundsätzlich  in die Veröffentlichung einwilligen müssen (vgl. FAQ „Wie verwende ich Personenabbildungen in OER rechtskonform?“).

Urheberrechtlich geschützte Videoaufnahmen können Sie in OER verwenden, indem Sie sie auf unterschiedliche Weise verlinken. Bei Verlinkungsarten gibt es Unterschiede aus rechtlicher Sicht:
  • Sog. Hyperlinks sind für nichtkommerzielle Anbieter:innen (ohne Gewinnerzielungsabsicht: öffentliche  Bildungseinrichtungen, Lernrepositorien, private Webseiten ohne Werbung)  i.d.R. aus rechtlicher Sicht unproblematisch. Da hier ein Link auf eine externe Webseite führt, liegt keine Nutzungshandlung i. S. d. Urheberrechts vor. Aber Achtung: Wird wissentlich auf rechtsverletzende Inhalte verlinkt  oder ist die Rechtsverletzung offensichtlich (z.B. bei Kinderpornografie,  nationalsozialistischen Äußerungen o.Ä.), kann die verlinkende Person haftbar  gemacht werden.
  • Beim sog. Framing wird der verlinkte Inhalt in einem Rahmen auf der eigenen Webseite angezeigt. Das Framing kann rechtlich problematisch sein, wenn der verlinkte Inhalt urheberrechtswidrig (ohne Erlaubnis der rechteinhabenden Person) ins Internet gelangt ist. Denn Sie sind verpflichtet zu prüfen, ob die Zustimmung zur Veröffentlichung des verlinkten Inhalts vorliegt. Kommen Sie dieser Pflicht nicht nach, haften Sie selbst als Verletzer:in. In Zweifelsfällen sollten Sie daher auf die  Einbettung durch Framing verzichten.
Was für die Nutzung von Videos auf Youtube gilt, erfahren Sie hier: https://irights.info/artikel/die-hufigsten-fragen-zu-musik-bei-youtube/7244
  
Gemeinfreie Videos – die urhebenden Personen sind seit 70 Jahren tot – dürfen dagegen ohne Einschränkungen in OER verwendet werden. 
  
Bei Filmwerken besteht dagegen eine Besonderheit. Diese werden erst gemeinfrei, wenn alle Filmemacher: Regisseur, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren – seit 70 Jahren verstorben sind und niemand sonst Verwertungsrechte am Film (z. B. das  Recht, den Film öffentlich vorzuführen) hat. 
  
Aus geschützten Filmwerken/Videos können Sie in OER zitieren. Nachfolgend geben wir eine Übersicht über die Zitierregeln bei Filmwerken und Videos:
  

Zitierregeln bei Film und Video
Ein Film-/Videozitat ist zulässig, wenn folgende Regeln beachtet werden:

Filmzitat:
  • Das  zitierte Filmwerk muss bereits veröffentlicht sein
  • Der  eigene Film muss ein Werk sein, d.h. Schöpfungshöhe haben und nicht nur aus verschieden fremden Filmausschnitten zusammengestellt sein
  • Das  eigene Filmwerk muss sich mit dem zitierten Filmwerk auseinander setzen  (Zitieren zum „Schmücken“ ist nicht erlaubt)
  • Das  Zeigen ganzer Filme (Großzitat, § 51 S. 2 Nr. 1 UrhG) ist nur erlaubt, wenn das Zeigen eines Ausschnitts für den Zitatzweck nicht ausreicht (z.B. ein kurzer Werbefilm) und das Zitieren zu wissenschaftlichen Zwecken erfolgt
  • Im  Zweifel nur kleine Ausschnitte zitieren
  • Quellenangabe,  § 63 UrhG: Folgende Angaben sind Pflicht: Regisseur, Produzenten, Titel,  Erscheinungsjahr, Träger/Medium, Zeitangabe zur zitierten Stelle, Produktionsland,  Ort, Produktionsfirma
  
Videozitat:
Neben den bereits beim  Filmzitat genannten Voraussetzungen (s. Filmzitat) sind folgende vom Filmzitat abweichende Quellenangaben zu machen: 
  • Voller Titel des Videos
  • Namen oder Benutzernamen der Ersteller:innen
  • Voller Titel der Quellenseite und eine vollständige URL
  • Das Datum der Videoerstellung
  • Medium, das zur Publikation verwendet wurde – Zugriffsdatum
Videos, die als OER offen lizenziert sind, dürfen unter Beachtung der jeweiligen Lizenzbedingungen frei verwendet werden.
  
Offen lizenzierte Videos/Filme rechtskonform bearbeiten:
  
Erlaubt die Lizenz zum Video/Film Bearbeitungen, gilt Folgendes:
Eine Bearbeitung im urheberrechtlichen Sinne liegt vor, wenn ein Werk wesentlich verändert wird. Dabei ist § 14 UrhGÄnderungsverbot  – zu beachten. Ein Bild /Video (bewegte Bilder) darf grundsätzlich nicht so bearbeitet werden, dass es entstellt wird. Das Originalwerk gilt im Urheberrecht als Optimum. Ein Werk wird i.S. d. § 14 UrhG entstellt, wenn seine charakteristischen Wesenszüge verschwinden und das Werk als solches nicht mehr wiedererkennbar ist. Entstellt kann ein Video/Filmwerk auch dadurch sein, dass es in einem Zusammenhang gezeigt wird, der sich auf den geistig-ästhetischen Gesamteindruck des Werks negativ auswirken kann (z.B. Zeigen in Werbung). Werkentstellung ist eine  Urheberrechtsverletzung. Eine Ausnahme davon ist Karrikatur, Parodie, Pastiche, § 51a UrhG. Danach ist die Vervielfältigung, die Verbreitung und die öffentliche Wiedergabe eines veröffentlichten Werkes zum Zweck der Karikatur, der Parodie und des Pastiches zulässig. Die Befugnis nach Satz 1 umfasst die Nutzung einer Abbildung oder sonstigen Vervielfältigung des genutzten Werkes, auch wenn diese selbst durch ein Urheberrecht oder ein verwandtes Schutzrecht geschützt ist. Der Unterschied zur Entstellung besteht darin, dass das Originalwerk nicht bearbeitet wird. Die Frage, ob eine Parodie zulässig ist, beurteilt die Rechtsprechung unterschiedlich. Einen lesenswerten Artikel zu § 51a UrhG finden Sie hier: RiDHnrw_22-01-2021_Neue-Schranke-fuer-Karikatur-Parodie-und-Pastiche.pdf (orca.nrw).
  
Typische Videobearbeitungen im urheberrechtlichen Sinne sind Übersetzungen, Remix, i. d. R. Anwendung von Filtern, Effekten, Farbänderungen.  An einer Bearbeitung fehlt es i.d.R. bei einer Verkleinerung, Digitalisierung, Anwendung eines neuen Formats (d.h. technischen Veränderungen).
Bearbeitungen für den privaten Gebrauch sind gemäß § 14 UrhG erlaubt. Die Veröffentlichung eines bearbeiteten Videos ist dagegen grundsätzlich nur möglich, wenn es sich um gemeinfreie Inhalte handelt oder wenn die urhebende bzw. rechteinhabende Person zugestimmt hat, § 23 UrhG. Dies ist in der Regel bei offen lizenzierten Videos (mit Bearbeitungsrecht – ohne ND) der Fall. Illegale  Bearbeitungen geschützter Werke stellen dagegen eine Urheberrechtsverletzung dar und können rechtliche Konsequenzen haben. 
  
Mit Bearbeitungsrecht erstellte neue Werke können – bei  ausreichender Individualität und Eigentümlichkeit (Schöpfungshöhe) – selbst neben dem Originalwerk urheberrechtlich geschützt sein.
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Wie verwende ich fremde Grafiken, Diagramme und Logos in OER rechtskonform?
Grafische Darstellungen
 
Kreative und individuelle grafische Darstellungen (Bilder, Icons, Piktogramme) können bei ausreichender Individualität und Originalität (Schöpfungshöhe) urheberrechtlich geschützt sein und darüber hinaus als Design beim Deutschen Patent- und Markenamt eingetragen sein (z.B. eine Logo-Marke). In beiden Fällen ist die Verwendung grundsätzlich zustimmungspflichtig. 
  
Grundsätzlich sollten Sie keine grafischen Darstellungen ungefragt in OER einbauen und lieber eigene erstellen. U.U. können einfache Piktogramme und Icons eines Computerprogramms mangels Schöpfungshöhe frei verwendet werden. Von der Rechtsprechung anerkannt ist dies z.B. für das „Drucken“- Symbol. 
 
Die Verwendung grafischer Darstellungen in OER kann im Einzelfall als “unwesentliches Beiwerk” gerechtfertigt sein, wenn nur wenige Grafiken in sehr kleinem Format verwendet werden. Ein Nachbau des gesamten Computerprogramms mit Originalgrafiken ist dagegen nicht erlaubt.  

Grafische Darstellungen können Sie in OER zu Zitatzwecken einsetzen: das Zitierte muss Ihre eigene Aussage belegen und nicht nur aus ästhetischen Gründen eingesetzt werden (Zitatzweck). Vergessen Sie nicht,  die Quelle des Zitierten anzugeben. Ist die zitierte grafische Darstellung  offen lizenziert, brauchen Sie sich beim korrekten Zitat nicht an die Bedingungen der offenen Lizenz halten.
  
Einer vorherigen Zustimmung  bedarf es auch nicht bei der Nutzung von offen lizenzierten Grafiken. Beachten Sie dabei die jeweiligen Lizenzbedingungen.
 
Logos können bei ausreichender Individualität und Originalität (z.B. bei Designelementen) Werke nach § 2 Abs. 2 UrhG  darstellen. Aber auch ganz einfache Logos, die in § 2 Abs. 2 UrhG geforderte Schöpfungshöhe nicht erreichen, können rechtlich geschützt sein. So kann ein Logo als Wort-Marke oder Wort-Bild Marke beim Deutschen Patent- und Markenamt eingetragen werden. In diesem Fall genießt ein Logo den Schutz nach §§ 14, 15  MarkenG und darf nicht ohne Zustimmung der Markeninhaber:innen übernommen  werden.
  
Ob ein Logo als Marke  eingetragen ist, können Sie in der Datenbank des Deutschen Patent- und Markenamtes recherchieren: https://register.dpma.de/DPMAregister/marke/einsteiger.
  
Achtung! Verwenden Sie ein offen lizenziertes Material, auf dem ein Logo zu finden ist, heißt es nicht, dass das Logo ebenfalls offen lizenziert und daher nachnutzbar ist. Klären  Sie dies im Zweifel mit den Urheber:innen bzw. Rechteinhaber:innen des Materials ab.

 

Diagramme, Tabellen

Daten, Fakten, Zahlen, wissenschaftliche Erkenntnisse, die ein Diagramm oder eine Tabelle ausfüllen, sind urheberrechtlich nicht geschützt (keine Werke i. S. d. Urheberrechts). Geschützt kann jedoch die Art und Weise sein, wie der Inhalt dargestellt wird, § 2 Abs. 1 Nr.7 UrhG. Voraussetzung hierfür ist, dass die Darstellung Ausdruck einer individuellen geistigen Leistung ist und vom Üblichen abweicht, d.h. Schöpfungshöhe aufweist (z.B. bei einer besonders leicht verständlichen und übersichtlichen Darstellung des Inhalts: Auswahl und Anordnung der Fragen bei multiple-choice-Klausuren; bei einer klaren Konzeption der Gliederung o. ä.) . Auch einfache Balken-, Kuchen-, Säulendiagramme und Tabellen eines Computerprogramms können daher urheberrechtlich geschützt sein, wenn die Anordnung deren Inhalts ausreichend individuell ist. 
  
Offen lizenzierte Grafiken,  Diagramme rechtskonform bearbeiten:
  
Erlaubt die Lizenz zur Grafik/ zum Diagramm Bearbeitungen, gilt Folgendes:
  
Eine Bearbeitung im urheberrechtlichen Sinne liegt vor, wenn ein Werk wesentlich verändert wird. 
  
Dabei ist § 14 UrhG –  Änderungsverbot – zu beachten. Eine grafische Darstellung darf grundsätzlich nicht so bearbeitet werden, dass sie entstellt wird. Das Originalwerk gilt im Urheberrecht als Optimum. Ein Werk wird i.S. d. § 14 UrhG entstellt, wenn seine charakteristischen Wesenszüge verschwinden und das Werk als solches  nicht mehr wiedererkennbar ist (z.B. vollständiges Übermalen eines Bildes).  Werkentstellung ist eine Urheberrechtsverletzung. 
  
Eine Ausnahme davon ist Karrikatur, Parodie, Pastiche, § 51a UrhG. Danach ist die Vervielfältigung, die Verbreitung und die öffentliche Wiedergabe eines veröffentlichten Werkes zum Zweck der Karikatur, der Parodie und des Pastiches zulässig. Die Befugnis nach Satz 1 umfasst die Nutzung einer Abbildung oder sonstigen Vervielfältigung des genutzten Werkes, auch wenn diese selbst durch ein Urheberrecht oder ein verwandtes Schutzrecht geschützt ist.  Der Unterschied zur Entstellung  besteht darin, dass das Originalwerk nicht bearbeitet wird. Die Frage, ob eine Parodie zulässig ist, beurteilt die Rechtsprechung unterschiedlich. 
Einen lesenswerten Artikel zu § 51a UrhG finden Sie hier: RiDHnrw_22-01-2021_Neue-Schranke-fuer-Karikatur-Parodie-und-Pastiche.pdf (orca.nrw).
  
Typische Bildbearbeitungen im urheberrechtlichen Sinne sind Remix, i.d.R. Anwendung von Filtern, Effekten, Farbänderungen, Zuschnitt. An  einer Bearbeitung fehlt es dagegen bei einer Verkleinerung, Digitalisierung,  Anwendung eines neuen Formats (d.h. technischen Veränderungen).
  
Bearbeitungen für den privaten Gebrauch sind gemäß § 14 UrhG erlaubt. Bearbeitete Bilder/ Grafiken /Diagramme dürfen dagegen nur veröffentlicht werden, wenn es sich um gemeinfreie oder offen lizenzierte Inhalte (mit Bearbeitungsrecht -ND) handelt oder wenn die urhebende bzw.  rechteinhabende Person zugestimmt hat, § 23 UrhG. Illegale Bearbeitungen geschützter Werke stellen eine  Urheberrechtsverletzung dar und können rechtliche Konsequenzen haben. 
  
Mit Bearbeitungsrecht erstellte neue Werke können – bei ausreichender Individualität und Eigentümlichkeit (Schöpfungshöhe) – selbst neben dem Originalwerk urheberrechtlich geschützt sein.