Förderung offener Online-Lehre:

eTrainer Fond

In Kooperation mit dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) fördert die Technische Informationsbibliothek Hannover (TIB) im Jahr 2021 studentische Hilfskraftstellen. Hierdurch sollen Lehrende bei der zeitintensiven Gestaltung von Online-Lehrveranstaltungen (insbesondere im Hinblick auf die technische Umsetzung) entlastet werden. Darüber hinaus zielt die Förderung darauf, einen Beitrag zur Offenheit hochschulischer Lehre zu leisten: Voraussetzung für die Förderung ist es, die entstehenden digitalen Lehrmaterialien offen zu lizenzieren und auf twillo zu veröffentlichen.

In der 1. Förderrunde wurden 15 Vorhaben bewilligt. Die zweite Förderrunde startet im WiSe 2021/2022. Kurzanträge können bis zum 15. August 2021 eingereicht werden. Weitere Informationen zu Antragstellung und Mittelvergabe finden Sie hier.

Auf dieser Seite erhalten Sie einen Überblick über die thematische Ausrichtung und die Ziele der geförderten Digitalisierungsprojekte.

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Hochschule

Ansprechpartner:in(nen)

Kurzdarstellung der Projektidee

HAWK Hildesheim

Prof. Dr. Matthias Weppler

Für den Fachbereich Management (Finanzbuchhaltung) werden kurze anschauliche und gut verständliche Lehr- und Erklärvideos erstellt werden, die Inhalte zu Konto, Kontenarten und Buchungssystematik bzw. -sätzen behandeln. Zudem werden Fragen zur Selbstüberprüfung erstellt und bereitgestellt. H5P Materialien werden für die Bachelorstudiengänge Immobilienwirtschaft und -management sowie BWL erstellt und in das Lernmanagementsystem STUD.IP eingebunden. Auch in anderen LMS wie Moodle können die H5P Materialien genutzt werden.

Da es sich um Grundlagen zur Finanzbuchhaltung (z.B. Konten oder Buchungssystematik) handelt, können die Materialien vrtsl. über einen langen Zeitraum genutzt werden.

Hochschule Emden/Leer

(in Kooperation mit der Jade Hochschule)

Prof. Dr. Lena Kaiser

Entwicklung eines Konzept zur Durchführung interdisziplinärer Lernprojekte zu Lernwerkstätten für nachhaltige Bildungsbauten.

Ein Ziel ist die Weiterentwicklung der Digitalisierung der Lehre. Die Schnittstellen der interdisziplinären Zusammenarbeit werden als digitale Daten direkt für die Weiterverarbeitung im Rahmen eines Software-Workflows zur Minimierung von Informations- und Datenverlusten aufbereitet. Um das Lehrprojekt auf diese neue digitale Ebene der Zusammenarbeit des "Problem Based Learning" mit entsprechenden digitalen Werkzeugen und Plattformen zu bringen, ist zusätzlich eine technische Vorbereitung und Durchführungsunterstützung in den drei Bereichen GIS, BIM und SIM notwendig. Tools: QGIS, Revit, Grasshopper (Ladybug, Honeybee)

Ein weiteres Ziel ist die Weiterentwicklung der Interdisziplinarität der Lehre: Die Studierenden sollen fachfremde Arbeitsweisen und deren Einfluss auf das Gruppenergebnis nicht nur kennenlernen, sondern selbst in einem praxisbezogenen Kontext ausprobieren, erfahren und erarbeiten. Hierzu sollen agile Arbeitsweisen in der Umsetzung und auch in der Veranstaltungsdidaktik umgesetzt werden.

Jade Hochschule

Prof. Dr. Sebastian Hollermann

Erstellt wird eine Sammlung digitaler Handmuster (Datenbank in Moodle) für den Bereich Baukonstruktionen. Schwerpunkt der Exponate sind Baukonstruktionen und Baumaterialen für Studiengänge im Bauwesen, Technische Gebäudeausstattung und Architektur. Die Exponate sollen mit Bildern und wenn hilfreich auch mit Explosionsdarstellungen und 3D Scans visualisiert werden. Neben der visuellen Veranschaulichung werden die Materialien zusätzlich mit digitalen Informationen wie technische Spezifikationen (z.B. U-Wert, Aufbau, Material, Konstruktionszeichnungen) und weiterführenden Links (z.B. Bauteilkataloge, Hersteller oder Berechnungen) angereicht. Darüber hinaus soll es möglich sein die digitalen Exponate über eine ID, z.B. mittels QR-Code, auch mit physischen Handmuster zu verknüpfen, damit langfristig beides auch in Kombination genutzt werden kann. Das Vorgehen zum Anlegen von Exponaten soll dokumentiert werden und als Anleitung bereitgestellt werden, damit Dritte weitere Exponate hinzufügen können.

Jade Hochschule

Prof. Dr. Gregor Grunwald, Prof. Dr. Sebastian Hollermann

Entwickelt wird ein Moodlekurs zur Building Information Modeling (BIM) Methode, in dem Grundlagenwissen zum Thema des digitalen Planens und Bauens aufbereitet wird (inklusive eigenständiger Lernzielkontrollen). Vor allem werden Videotutorials als Schritt für Schritt Anleitungen zur Anwendung unterschiedlicher BIM Anwendungsfälle erarbeitet.

Der Kurs liefert ein didaktisches Konzept zur Vermittlung des Wissens digitaler Planung, einer neuen Methodik, die zu erheblichen Effizienzsteigerungen im Bauwesen führen kann. Zu diesem Thema steht derzeit noch wenig didaktisch aufbereitetes Lehrmaterial zur Verfügung. Für die zwingend erforderliche Umstellung der Lehre, auch im Bereich der beruflichen Weiterbildung, kann dieser Moodlekurs einen wertvollen Beitrag leisten.

Jade Hochschule

Rico Meiner

Aufbereitung folgender Projektinhalte zu den Themen VR und AR (inkl. 3D) als OER:

  • Einstieg VR (virtuelle Realität)
  • Einstieg AR (Erweiterte Realität) und
  • 3D-Inhalte (Erstellung, Nutzung)
  • Vertiefung bis hin zur Umsetzung von eigenen Projekten und
  • Sammlung von Inhalten, Projekten

Ziel ist der Aufbau und die Erweiterung eines Moodlekurses mit H5P-Modulen und Moodle-Aktivitäten (Lernpfade). Neben Moodle und H5P kommen bei der Aufbereitung der Inhalte MD (CodiMD, HackMD) und GitHub (+iSpring) zum Einsatz.

Die Inhalte eignen sich für die Nutzung in unterschiedlichen Studiengängen (z.B. MINT, Architektur, Tourismus, Geschichte) sowie in Schule und Weiterbildung.

Universität Hildesheim

Dr. Sanne Ziethen

Das Seminar Methodenwerkstatt Geschichte soll nach und nach zu einem Blended-Learning-Kurs entwickelt werden. Damit soll ein flexibles, hochschuldidaktisches Kurskonzept entstehen, das sowohl in einer Mischung aus Präsenz- und Online-Lehre als auch rein online-basiert durchgeführt werden kann.

Die bisherigen Inhalte sollen um interaktive Lern- und Trainingslektionen ergänzt werden, die von Lehrenden innerhalb der Seminare eingesetzt, aber Studierenden auch für das Selbststudium zur Verfügung gestellt werden können.

Zunächst soll die Lerneinheit Quellenanalyse und Quellenkritik (Text,- Bild- und Filmquellen) entwickelt werden. Sie besteht aus unterschiedlichen Elementen, wie etwa Lernvideos, Quizze, Selbstlernkurs via TaskCard etc., die flexibel zum Selbststudium eingesetzt werden können.

Die Materialien werden als Paket und als Einzel-Bausteine als OER auf twillo zur Verfügung gestellt werden und sind editierbar und versionierbar (Lizenz: CC BY 4.0). Eine Übertragbarkeit der Elemente auf andere geisteswissenschaftliche Studiengänge wird angestrebt.

Universität Osnabrück

Prof. Dr. Bettina Bruder

Für den Fachbereich Kultur- und Sozialwissenschaften (Studiengänge Kunst/Kunstpädagogik, Kunst und Kommunikation) werden als zwölf Lehr-Lerneinhenheiten als Tutorials (PDF, Video und Audio) aufbereitet. Sie dienen der Erstellung von Gestaltungsvorlagen mit Empfehlungen zur anwendungs- und nutzerfreundlichen Gestaltung von transmedialen Lernmaterialien inkl. Templates.

In der Lehrveranstaltung Grundlagen Medien & Design wird ein Grundverständnis zur Gestaltung von transmedialen Lehrmaterialien inkl. Online-Tests auf einer Metaebene entwickelt. Dabei ist der Zusammenhang zwischen Medienkompetenz, -psychologie, -politik und -ökologie das vorwiegende Interesse, das auf einem Verständnis um die situative Abwägung von Lesbarkeit, Typographie, Proportionen, Kompositionswissen, Kontrast- und Farbenlehre, technischer Formatierung, Komprimierung, Nutzung und Zielgruppe in der Erstellung von Dateien, Bildern, Skizzen, Grafiken, Animationen aufbaut.

Ziel ist es, Nutzung, Verständnis und Nachvollziehbarkeit im Rahmen einer objektiven Informationsgestaltung zur Produktion von Wissen zu fördern in der Herausbildung grundlegender, medienspezifischer Kenntnisse und Fähigkeiten, um die Vielseitigkeit von technischen Kanälen, Plattformen, unterschiedlicher Medien und Anwendungen gerecht werden zu können – Stichwort Netiquette, digitale Souveränität und Hilfe zur Selbsthilfe.

Die erstellten Materialien dienen nicht nur der gestalterischen Unterstützung von Lehrenden und Studierenden im Lehramt und in der kulturellen Kommunikation über Lehrmaterialien, Kommunikaten, Co-Working Materialien etc., sondern könnten auch durch akademische sowie (außer-)schulische Gruppen (z.B. Hochschulverwaltung, ASTA, Non-profit Organisationen) genutzt werden.

Universität Osnabrück

Prof. Dr. Uwe Hoppe, Fynn Hendrick Paul, Henning Brink

In dem Projektseminar Wirtschaftsinformatik bearbeiten Studierende der Universität Osnabrück digitalisierungsbezogene Aufgabenstellungen. Ein Element des Projektseminars ist die Vermittlung von notwendigem Grundlagenwissen zur digitalen Transformation, welches bislang in-class in Form von zeitintensiven Frontalvorträgen doziert wird. Die Bearbeitung von Aufgaben findet daher primär after-class statt.

Im Rahmen der Förderung wird eine videobasierte Pre-class-Lehreinheit im Sinne des Flipped Classroom-Konzepts entwickelt. Diese Pre-class-Lehreinheit dient der verbesserten Einarbeitung der Studierenden in die inhaltlichen Grundlagen und ermöglicht in-class einen Fokus auf Aufgabenbearbeitung sowie Wissenstransfer.

Mithilfe der Plugins Courseware und Vips wird die Lehreinheit, bestehend aus mehreren Lehrvideos zu Definitionen, Charakteristiken, Treibern und Barrieren der digitalen Transformation sowie unterstützenden Online-Selbsttests, in das Lernmanagementsystem Stud.IP eingebettet.

Durch die aufbereiteten Grundlagen der digitalen Transformation in der Lehreinheit und deren Relevanz in vielen Modulen der Wirtschaftsinformatik und –wissenschaft, können die entstehenden OER an allen niedersächsischen Hochschulen eingesetzt werden.

Universität Osnabrück

Jan Merlin Marski

In der Lehrveranstaltung Medienwissenschaft Pädagogisches Making & DIY werden von Studierenden erste Prototypen für Unterrichtseinheiten zu den Themen analoges Programmieren in der Grundschule, Blender (Modellierung und Animation), Zeichnen und Malen mit dem Calliope Mini, einfache Mechanik mit Cardboard Automata, 3D Karten, Räume und Objekte mit Inkscape, TinkerCAD, FreeCAD sowie Spiele für den möglichen Einsatz in Grund-, Haupt- und Realschulen sowie Gymnasien entwickelt. Diese Projekte, die sich momentan noch im Entwurfsstadium befinden, sollen nun überprüft, weiter ausgearbeitet und vereinheitlicht werden.

Im SS21 findet zum ersten Mal die "Grundlehre Medien & Gestaltung: Physical Computing /Makerspaces" statt, in der Tutorials zu den Themen Arduino, OBS (Videostreaming und Videotutorials), 3D Scan und 3D Druck (Plattform-unabhängig), VVVV (für interaktive Präsentationen) erstellt werden. Grundsätzlich wird mit Open-Source-Software und Plattformen wie StudIP, Moodle, ILIAS gearbeitet werden. Des Weiteren findet auch WordPress Anwendung. Mit der Einpflegung der Inhalte in das OER-Portal twillo findet auch eine Promotion und intensivere Anwendung von OER Inhalten für/durch Studierende und Lehrende innerhalb einer größeren Community mit dem Ziel statt, ein anwendungsfreundliches Experimentierfeld und v.a. einen Raum für Austausch und Erweiterung zu schaffen, aus dem neue Inhalte für offen lizensierte Materialien wachsen können.

Universität Osnabrück

Dr. Svenja Schumacher, Marina Schefer, Jonas Brüggemann, Prof. Dr. Karsten Müller

Die Seminare ausgewählte Themen der interkulturellen Wirtschaftspsychologie und Methoden der interkulturellen Wirtschaftspsychologie umfassen die Entwicklung von Trainingskonzepten und die Simulation von Beratungsprojekten in Fallstudien.

Sitzungen werden durch Screencasts (Opencast Studio, PPT vertont mit audacity) inhaltlich vorbereitet, um sie verstärkt für die Vertiefung und Diskussion zu nutzen.

Die Konzepte werden in Form von digitalen Micro-learninginterventionen (Educasts: animierte Videos) zur Vermittlung interkultureller Kompetenz und Präsentation der Fallstudien von Lehrenden und Studierenden gemeinsam entwickelt und umgesetzt.

Die entwickelten Screencasts und Educasts können in verschiedensten Trainings und Lehrveranstaltungen für ein breites Publikum verwendet werden, welches sich mit interkulturellen Themen beschäftigen möchte. Der Nutzen liegt dabei in der kurzen, verständlichen und ansprechenden Aufbereitung komplexer Inhalte in Videoform. Diese können in Vorbereitung auf längere Trainings genutzt werden, um eine gemeinsame Basis für die Teilnehmenden zu schaffen, oder als Impuls in einem Training zur anschließenden Diskussion.

Universität Oldenburg

Prof. Dr. Thomas Boyken

Für Lehrveranstaltungen im Bereich Germanistik/Literaturwissenschaften werden drei Vidcasts zur Kinder- und Jugendliteratur von 1945 bis 1960 entwickelt. Zur Erstellung wird die Software OBS genutzt. Die Lehrvideos können problemlos in alle gängigen Lernmanagementsysteme eingebunden werden und bieten so ein hohes Anschlusspotenzial für die akademische und schulische Lehre.

Die Lerneinheit besitzt einen fachlichen Informationsgehalt. Die Lehrvideos werden durch ein Skript ergänzt, das auch weiterführende Aufgaben präsentiert. Es handelt sich um eine Lerneinheit, die in Besonderheiten dieses literarischen Teilbereichs im Zeitraum von 1945 bis 1960 eingeht. Einerseits werden dabei sowohl die historischen Bedingungen als auch die Situation des literarischen Feldes in den Blick genommen. Andererseits wird es auch um die spezifischen Verfahrensweisen von Kinder- und Jugendliteratur gehen. Anhand exemplarischer Autor:innen und Texte (z.B. Erich Kästner oder Wolfdietrich Schnurre) wird die Lerneinheit einen Einblick in einen literarischen Teilbereich nach 1945 geben, der in Wechselwirkung auch zur Nachkriegsliteratur, -kultur und -gesellschaft steht.

Universität Oldenburg

Dr. Silke Bakenhus

Das Projektstudium im Sachunterrich in der Lehramtsausbildung der Universität Oldenburg umfasst zwei Seminare. Innerhalb dieser erarbeiten die Studierenden ein problemhaltiges Inhaltsfeld (Zeit & Wandel) mit exemplarischer Bedeutung für den Sachunterricht. Es werden die fachlichen Grundlagen des exemplarischen Themas praktisch vermittelt Schülervorstellungen zum Thema werden forschungsbasiert ausgewertet und in Unterrichtsmaterialien transferiert. Dafür werden grundlegende Kompetenzen zu Forschungsmethoden vermitteln. Die Studierenden ermitteln Lernvoraussetzungen von Schülerinnen und Schülern zum exemplarischen Thema und ermitteln didaktische Leitlinien. Es werden spezifische Methoden zur Gestaltung von Unterricht und Lernumgebungen zum exemplarischen Thema vermittelt, mit deren Hilfe die Studierenden die Forschungsergebnisse in konkrete Unterrichtsvorschläge umsetzen

Im Rahmen der Förderung entstehen Selbstlernbausteine für Studierende, die Grundlagen der wissenschaftlichen Forschungsmethoden erklären und in Übungen angewendet werden. Nützlich ist dies für alle Studiengänge der (Sonder-)Pädagogik, der Psychologie und der Sozialwissenschaft.

Universität Oldenburg

Dr. Wiebke Rathje

Für den Fachbereich Biologie sollen interaktive und multimediale Lerneinheiten für die Lehrveranstaltung Humanbiologische Schulversuche entwickelt werden. Bei der Veranstaltung handelt es sich um ein Praktikum, in dem verschiedene humanbiologische Themen in zwölf Lerneinheiten behandelt werden. Für die Praktikumsphasen ist es dabei unerlässlich, dass die Studierenden bereits im Vorfeld über das jeweilige theoretische Fachwissen verfügen. Bisher erfolgte diese Wissensvermittlung durch (Präsenz-) Vorträge der Dozierenden und durch das selbstständige Einarbeiten der Studierenden mithilfe von Lehrbüchern.

Ziel der zu entwickelnden digitalen Lerneinheiten ist es, die Studierenden in die Themen multimedial einzuführen, ihnen Lernunterstützung zu bieten und eine selbstständige Wissensüberprüfung zu ermöglichen. Dabei sollen Aufnahmen von Kurzvorträgen der Dozierenden kombiniert mit kurzen Texteinheiten und Abbildungen eingesetzt werden. Das Lernen und Vertiefen des Fachwissens wird zusätzlich mit eingebundenen externen Tools, wie LearningApp und LearningSnack, sowie weiterführenden Videobeiträgen und Animationen unterstützt. Zur Überprüfung des eigenen Wissens können verschiedene Quizformate genutzt werden.

Für die Einstellung in das OER-Portal sollen die zunächst für das Lernmanagement Stud-IP konzipierten Materialen in editierbare Dateiformate angepasst und transformiert werden.

Die Lerneinheiten werden fachbezogen entwickelt und lassen für das Seminar eigentypische Inhalte außen vor, sodass die digitalen Lernmaterialen auch für humanbiologische Seminare anderer Studiengänge (z.B. Biologie, Medizin, Pflege etc.) genutzt werden können.

Universität Oldenburg

Dr. Haimo Stiemer

Entwickelt werden vier Lehr-Lern-Videos zu digitalen Arbeitsmethoden in der Literaturwissenschaft sowie anwendungsbezogene Courseware zur Übung und Vertiefung. Die Lehrmaterialien sollen niedrigschwellig in basale digitale Anwendungen und Methoden zur Textanalyse einführen und die Studierenden ermächtigen, eigene Fragestellungen mit browsergestützten Tools zu entwickeln und zu bearbeiten. Die in der Lehrpraxis in der Fläche noch nicht angekommenen Methoden der Digital Humanities können einfach in der Lehre implementiert werden. Beispielhaft sollen die digitalen Anwendungen in den Lehr-Lern-Videos anhand der Analyse eines Märchens vorgeführt werden, womit schon aufgrund der allgemeinen Bekanntheit des Gegenstands die Möglichkeit der Nachnutzung der Materialien auch für andere thematische Bereiche sichergestellt wird.

Für die Materialien sind bislang folgende Schwerpunkte vorgesehen:

  1. Was will die digitale Literaturwissenschaft und welche Möglichkeiten bietet sie?
  2. Erstellung von OCR-Scans,
  3. digitale Annotationen (am Beispiel von Catma) und
  4. Interpretation durch Visualisierung von Daten.

Technische Universität Braunschweig

Clemens Krautwald

Die Lehrveranstaltungen des Moduls Grundlagen des Küsteningenieurwesens der TU Braunschweig sind nach dem Blended Learning Konzept um Lehrvideos als asynchrone Inhaltsvermittlung und eine Lernplattform mit interaktiven Diagrammen und weiteren Elementen erweitert worden.

Im Rahmen der Digitalisierung wurde im Sommersemester 2020 damit begonnen, die Präsenzveranstaltungen in ein Lerntagebuch durch die verstärkte Einbindung der virtuellen Lernumgebung Courseware umzuwandeln.

Im nächsten Schritt sollen sollen die Lehrvideos durch interaktive Elemente erweitert und interaktive Diagramme der frei verfügbaren Lernplattform des Leichtweiß-Instituts mithilfe von Selbsttests und neuen Aufgabenstellungen in die Courseware integriert werden. Mittels eines facettenreichen und anschaulichen Lehrangebots werden die Studierenden dazu motiviert, die Grundlagen des Küsteningenieurwesens zu verstehen und anzuwenden.

Insgesamt wird so ein vollständiges Lerntagebuch (Interaktive Lehrvideos, Selbsttests, Interaktionselemente, interaktive Diagramme und vertiefende Aufgabenstellungen) für die Grundlagen des Küsteningenieurwesens über das OER-Portal twillo geteilt. Die Materialien sollen CC BY-SA 4.0 lizenziert werden und andere Hochschulen zur Adaption und Weitergabe anregen. Einerseits ist der Transfer der Lehrmaterialien auf fachlich verwandte Studiengänge möglich und andererseits ist ebenso der Transfer des didaktischen Konzepts und der angewandten Methoden bei Stud.IP - Couseware auf weitere Studienbereiche nach erfolgreicher Implementierung möglich.